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Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Beschlossene Inkompetenz

In der anstehenden Sitzung des bayerischen Landtags gehen die Änderungen am Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) in die zweite Lesung. Die Piratenpartei appelliert an alle Fraktionen, den Vertrag nicht zu ratifizieren. Die neue Fassung des JMStV zeigt deutlich, dass die etablierten Parteien auf dem Feld der Netzpolitik wenig Kompetenz besitzen.

"Die Bestimmungen des neuen JMStV sind auf große Seitenbetreiber zugeschnitten. Die Pflicht zur Alterskennzeichnung ist für kleine Anbieter unpraktikabel und kommt für viele einem ökonomischen Todesurteil gleich.", sagt Benjamin Stöcker, Experte des Landesverbands Bayern für den JMStV. "Ausnahmeregelungen schonen dabei die Angebote der etablierten Medien im Web. Dies kann man nur als Angriff auf die Meinungsvielfalt im Netz werten"

"Effektive Hilfe und Jugendschutz sehen anders aus – sinnvoll wäre zum Beispiel die Vermittlung von Medienkompetenz an Kinder, Eltern und die Stellen für sozialpädagogische Familienhilfe.", betont Roland Jungnickel, Stellvertretender Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Piratenpartei. "Da dies die Länder und Kommunen aber Geld kosten würde, versteift man sich lieber auf diese Placebo Politik."

Gegen den JMStV haben sich neben der Piratenpartei und dem AK Zensur mittlerweile auch die Katholische Junge Gemeinde, die Gesellschaft für Informatik und die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur gewandt. Eine breite Front, die die Politiker, so sie für die Freiheit der Bürger entscheiden, zum Überdenken ihrer Position bewegen sollte.

Bildnachweis: pinksherbet CC-BY

Auch Bayrische Piraten entern Chemnitz

Bildnachweis: Tobias M.Eckrich unter CC-BY, aus http://piratpix.com/bpt2010.2/data/images/Piratenpartei_BPT2010.2_Chemnitz-81.jpgErfolgreicher programmatischer Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland in Chemnitz – Totgesagte leben länger

Am vergangenen Wochenende hielten die PIRATEN ihren sechsten Bundesparteitag in Chemnitz ab und stellten dabei auch die Weichen für die Landtagswahlen des nächsten Jahres in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern.

"Über 500 Parteimitglieder trafen sich in Sachsen, um über die zukünftige Richtung der Piratenpartei zu entscheiden. Alleine aus Bayern waren fast einhundert Piraten dabei", so Stefan Körner, Vorstandsvorsitzender des größten Landesverbands der Piraten.

"Der Kurs der Piratenpartei ist sozial-liberal – also genau das, was man von einer Partei des 21. Jahrhundert wohl erwarten sollte", kommentiert Aleks A.-Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piraten in Bayern, die in Chemnitz beschlossenen Erweiterungen des Grundsatzprogramms in den Bereichen Familien-, Bildungs- und Sozialpolitik. Lessmann weiter: "In der Geschlechter- und Familienpolitik wurden wichtige Impulse gesetzt. Die Piraten haben herausgestellt, dass der Schutz der sexuellen Selbstbestimmung unabhängig von Geschlecht und Orientierung und die Ablehnung jeglicher Diskriminierung unverzichtbar für eine moderne Familienpolitik sind. Ferner hat die Versammlung ausdrücklich bestätigt, dass kein Bedingungsloses Grundeinkommen, aber eine zukunftsweisende Sozialpolitik für die Piraten ein Ergebnis dieses Parteitages ist."

Körner dazu: "Hierbei sind die in der 1948 verabschiedeten UN-Charta zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erklärten Ziele der sicheren Existenz und gesellschaftlichen Teilhabe hervorzuheben, die nun auch im Parteiprogramm der PIRATEN in moderner Form ihren Platz gefunden haben. "

Einen wesentlichen Teil der inhaltlichen Diskussion nahm der Themenblock zur staatlichen Transparenz und Korruptionsbekämpfung ein. Die Bürger haben einen bislang zu wenig unterstrichenen Anspruch auf Rechtssicherheit. So ist neben der Kennzeichnungspflicht von Polizeibeamten auch die Umsetzung der UN-Konvention gegen Korruption in allen Bereichen von Wirtschaft und Verwaltung eine weitere Position der PIRATEN zur Stärkung der Bürgerrechte.

Bildnachweis: Tobias M.Eckrich unter CC-BY, aus http://piratpix.com/bpt2010.2/data/images/Piratenpartei_BPT2010.2_Chemnitz-81.jpg

17 Prozent für die Piratenpartei

Nach einer Studie der Friedrich Universität Bamberg liegt das Mobilisierungspotential der Piratenpartei bei der Bevölkerung bei 17 %. Das heißt, dass 17 % der Befragten, die die Partei kannten, sich auch vorstellen könnten, Piraten zu wählen.

60,7 % der Befragten war die Partei bekannt. Diesen Wert wollen die PIRATEN natürlich erheblich verbessern, was die Chancen auf gute Resultate noch erheblich steigern würde.

Jüngeren, besser gebildeten und männlichen Befragten war die Piratenpartei tendenziell eher bekannt. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen der Verfügbarkeit eines Internetanschlusses und der Bekanntheit der Partei lies sich überraschenderweise nicht nachweisen. Auch für die Frage, ob man sich vorstellen könne die PIRATEN zu wählen, spielten Bildung und Geschlecht keine Rolle. Das Alter jedoch schon. Die Piratenpartei mag von den Medien als die Internetpartei angesehen werden, sie ist in erster Linie aber die Partei junger gebildeter Bürger.

Bürgerrechte sind das wichtigste Thema für die Piraten

Die Studie kommt weiter zu dem Ergebnis, dass viele Piraten erst durch die Partei politisch mobilisiert wurden: Die überwältigende Mehrheit (76,6 %) der Studienteilnehmer gab an, vor ihrem Interesse an der Piratenpartei nicht politisch aktiv gewesen zu sein. "Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Piratenpartei mit ihren Themengebieten eine Bevölkerungsgruppe anspricht, deren Interessen vorher nicht in der Politik vertreten wurden", heißt es in der Studie. Die Mehrheit der Befragten gab als Grund für ihren Beitritt den Schutz der Bürgerrechte an.

Der typische Pirat: Jung, städtisch und mit hohem Bildungsniveau

Die Piratenpartei ist mit einem Altersdurchschnitt der Mitglieder von 31,7 Jahren eine extrem junge Partei. 77,8 % der Teilnehmenden haben mindestens das Fachabitur. Ein Großteil der Parteimitglieder lebt außerdem in Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern. Nur ca. 17 % der interviewten Personen gaben an, in einer Gemeinde mit weniger als 10.000 Menschen zu leben.

Befragte sind optimistisch

65,9% der Befragten nehmen an, dass die PIRATEN in den nächsten 5 Jahren an einer Regierung aus Landes- oder Bundesebene beteiligt sein werden. 67,9 % vermuten, dass sie sogar in den Bundestag einziehen werden. Die Mitglieder sind erwartungsgemäß optimistischer als Nichtmitglieder. Im Fazit kommen die Autoren »<em>zu dem Schluss, dass die Piratenpartei aus soziologischer Sicht durchaus gute Zukunftsaussichten hat.</em>«

Zur Studie

Die Studie "Die Piratenpartei: Entwicklung, Probleme, Selbstverständnis und Mobilisierungspotenzial einer Partei" wurde von Tobias Hepp, Pia Marquart, Sebastian Müller, Christoph Schlee und Magdalena Wiesler erstellt. Ihr liegen Daten aus einer Standardbefragung der Bamberger Bevölkerung, qualitativen Experteninterviews, einer standardisierten Online-Befragung bei Mitgliedern und ehemaligen Mitgliedern der Piratenpartei und einem internen Datensatz der Piratenpartei zur Mitgliederbefragung des Landesverbands Bayern zugrunde. Die Studie wurde im Rahmen eines soziologischen Praktikums an der Universität Bamberg zum Thema "politische Beteiligung" erhoben.
Nach Angaben der Autoren wurden durch die Eigenrekrutierung der Befragten in der Online Befragung die Ergebnisse dieser Online-Umfrage möglicherweise verzerrt, da evtl. nur bereits interessierte Personen, die Zeit hatten, teilnahmen. Mehrfachteilnahmen können leider nicht sicher ausgeschlossen werden. Davon sind aber die Resultate zum Mobilisierungspotential nicht betroffen.

Den gesamten Wortlaut der Studie finden Sie hier: SozFoPra_09-10_Endbericht.pdf

Erste LAN-Party für Eltern in Memmingen

Die Piratenpartei in Schwaben veranstaltet am Samstag, 06. November 2010, zusammen mit "GamePäd" die erste LAN-Party speziell für Eltern. Hier können interessierte Gäste einen Blick in die Welt der Computerspiele werfen. Um zu zeigen, dass Computerspiele mehr sind als medial gepflegte Klischees vermuten lassen, setzen wir die Generation der Eltern an den PC und spielen gemeinsam mit ihnen. In Workshops werden wir über Computerspiele referieren.

Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass Eltern und Lehrer der Faszination ihres Nachwuchses beziehungsweise ihrer Schüler oft ratlos gegenüber stehen. In Zusammenarbeit mit "GamePäd" helfen wir, diese Berührungsängste abzubauen. Dies geschieht insbesondere durch das persönliche Spielerlebnis, mit dem wir einen Einblick in den für die jüngere Generation alltäglichen Umgang mit Computerspielen schaffen.

GamePäd sind Pädagogen aus dem Raum Augsburg, die es sich zum Ziel gesetzt haben, Eltern, Lehrern und allen Interessierten den richtigen Umgang mit Computerspielen zu erläutern. Im Rahmen unserer „Eltern-LAN-Party“ informieren wir mit Vorträgen, Workshops und dem Live-Erlebnis. Den Abschluss der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion. Als besonderes Highlight bieten wir unterschiedliche Spielesysteme an, so dass unsere Gäste auch einen Überblick über die momentan gängigen Konsolensysteme erhalten.

Die erste Memminger Eltern-LAN findet am Samstag, den 06.11.2010, „in der Kattunfabrik“, Zwinggasse 3 in Memmingen statt. Beginn ist 14:00 Uhr, das Ende ist für 18:00 Uhr geplant. Die Veranstaltung ist kostenlos!

Sollten Sie an diesem Event teilnehmen wollen, bitten wir um eine Anmeldung bis zum 05.11.2010 unter info@piraten-memmingen.de. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und interessierte Gäste.

Piratenpartei gründet Kreisverband in München

Die Piratenpartei hat am 31.10.2010 den Kreisverband München gegründet. Der neugegründete Kreisverband ist mit etwa 450 Piraten aus München der mitgliederstärkste Kreisverband bundesweit.

Die akkreditierten Münchner Piraten beschlossen nach einer kurzen Besprechung zunächst eine Satzung und wählten anschließend ihren ersten Vorstand. Zum Vorsitzenden wurde Holger van Lengerich (38, Diplom-Informatiker) gewählt. Sein Stellvertreter wurde Markus Heinze (28, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU München). Christian Kalkhoff (27, Softwareentwickler) wird zukünftig als Schatzmeister die Finanzen der Münchner Piraten verwalten.

Wirklich frei bleiben mit dem alten Personalausweis!

HEUTE ist die letzte Chance, den alten Personalausweis für 8,- € zu beantragen (wenn der alte noch nicht abgelaufen ist, wird´s evtl. – aber nur sehr geringfügig – teurer). Ab dem 1. November wird ausschließlich der neue Personalausweis (nPA) für 22,80 € (unter 24 Jahre) bzw. 28,80 € (ab 24 Jahre) ausgegeben. Die Piratenpartei rät dazu, diese Chance zu nutzen, um den unausgereiften und unsicheren neuen Personalausweis für die nächsten Jahre zu umgehen.

Die wesentlichen Unterschiede zum alten Ausweis liegen im Preis, der eingebauten Elektronik und den dadurch verfügbaren Funktionen. Ein zentraler Baustein ist der eingebaute RFID-Chip, auf dem neben sämtlichen Ausweisdaten auch biometrische Daten wie z.B. Lichtbild und Fingerabdrücke gespeichert sind oder sein können. Zudem sollen damit Einkäufe im Internet per elektonischer Signatur möglich werden, wobei diese Funktion erst gegen einen Aufpreis genutzt werden kann.

Der RFID-Chip stellt ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko dar. Die darauf befindlichen Daten lassen sich aus geringer Entfernung auslesen, auch ohne dass der Träger des Ausweises es merkt. Ist die Verschlüsselung der Ausweisdaten erst einmal geknackt, können Kriminelle ganz einfach Tausende von Ausweisen kopieren, indem sie diese auf belebten Plätzen oder in öffentlichen Verkehrsmitteln unbemerkt auslesen.

Mit den gestohlenen Daten ließen sich anschließend weitere Kopien anlegen und als falsche Identitäten verkaufen. Es ist bereits gelungen, Ausweisdaten von einem beliebigen elektronischen Reisepass auf einen anderen RFID-Chip zu kopieren.

Daher raten die PIRATEN allen Bürgern, bis Freitag dieser Woche noch von der Möglichkeit Gebrauch zu machen, den alten Ausweis bei ihrem Bürgeramt zu beantragen. Dabei sollte es unerheblich sein, ob der aktuelle Personalausweis bereits abgelaufen ist. Man sollte den "neuen alten Ausweis“ problemlos bekommen – es gilt das Antragsdatum. Da sich die individuellen Anweisungen an einzelne Bürgerämter aber unterscheiden können, ist im Zweifelsfall auf der sicheren Seite, wer seinen noch nicht abgelaufenen Ausweis verloren oder versehentlich zerstört hat…

EINLADUNG zur Gründungsversammlung des Kreisverbandes München

Piratenpartei gründet Kreisverband München

Die Piratenpartei lädt zur Gründung des Kreisverbands München am Sonntag, den 31.10.2010 ein. Die Veranstaltung findet ab 12:00 Uhr im Gasthof "Alter Wirt" in Moosach (Dachauer Straße 274, München) statt, die Akkreditierung beginnt um 11:00 Uhr. Die geladenen Mitglieder aus dem Stadtgebiet München beschließen die Satzung des neuen Kreisverbands und wählen einen Vorstand. Weiterhin stehen aktuelle kommunale Themen auf der Tagesordnung. Zur Gründungsversammlung sind auch Gäste herzlich eingeladen.

Die Gründung eines Münchner Ortsverbandes war bereits für letztes Jahr angedacht, aber die PIRATEN konzentrierten sich stattdessen lieber auf den Bundestagswahlkampf. Sie erzielten in München mit 2,5 Prozent ein Resultat über den Bundesdurchschnitt. Nun ist die Zeit gekommen in München, mit fast 500 Mitgliedern eine der stärksten Städte des Landesverbands Bayern, einen Kreisverband zu gründen.

Um den Bürgern zusätzlich die Möglichkeit des Austauschs geben zu können, halten die Münchner PIRATEN jeden Freitag um 19:30 Uhr einen Stammtisch im Restaurant "Tegernseer", Tegernseer Landstraße 11, in München ab. Die Termine der nächsten Treffen, sowie weitere Informationen über die Tätigkeiten vor Ort, stehen auf der Wiki-Seite der Münchener Piraten.

Abmahnen im Wahn – Piratenjäger nicht unfehlbar

Kanzlei mahnt falsche Werke ab

Wie die Nachrichtenseite Gulli.com meldet, hat das Unternehmen "BHIP reliable Netservices" nachweislich 20 IP-Adressen für eine Rechtsverletzung ermittelt, die von den Anschlussinhabern jedoch nicht begangen wurde. Im Nachgang daran wurde entsprechend dieser falschen Daten abgemahnt. Und die Justiz spielte fröhlich mit. Die Beschlussakte, welche die Abmahnung möglich machte, kam vom Landgericht Köln.

Es ist nicht das erste Mal, dass den selbsternannten Verteidigern der Kreativen peinliche Fehler unterlaufen. Erst Anfang August kam es zu einer "irrtümlichen" Löschung von zwei Videos von der Plattform "Vimeo", deren Urheber der Verbreitung der Videos durch die Verwendung einer Creative Commons-Lizenz ausdrücklich zugestimmt hatten. Auch bei diesem Vorfall wurde ein technischer Fehler des Dienstleisters OpSec Security, der Urheberrechtsverletzungen im Netz ausfindig macht, als Grund angegeben und weder für den Dienstleister noch für deren Auftraggeber, die GVU, gab es irgendwelche Konsequenzen.

Die Piratenpartei spricht sich seit langem entschieden gegen den immer weiter ausufernden Abmahnwahn aus. "Es ist schlimm genug, dass eine ganze Branche entstanden ist, dessen Geschäftsmodell einzig auf Abmahnungen von Internetnutzern basiert.", mahnt Klaus Mueller aus dem Vorstand der Piratenpartei Bayern. "Dass die Gerichte trotz wiederholter Fehler die Abmahnindustrie gewähren lassen, ist völlig inakzeptabel."

Zwanzigfache Falschaussage per eidesstattlicher Erklärung – welche Gründe dies auch hat – ist sicherlich kein Bagatelldelikt. Die Piratenpartei fordert eine umgehende Untersuchung des Sachverhalts, damit die Verantwortlichen nicht ungeschoren davonkommen. Zudem muss sich die Justiz der Frage stellen, wie es zur Unterzeichnung von Auskunftsbeschlüssen ohne ausreichende Prüfung derer Legitimierung kommt und wie weit solche Fälle verbreitet sind. Womöglich sollten die Gerichte ihr Vertrauen gegenüber den von der Abmahnindustrie verwendeten technischen Lösungen zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen überdenken.

Vortragsprogramm Bayern: wir brauchen Spenden!

Um sowohl wieder stärker in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen als auch Piraten zu ermöglichen, sich tiefer in politische Themen einzuarbeiten, wollen wir verstärkt Vorträge im Landesverband Bayern veranstalten.

Themen werden u.a. Urheberrecht, Überwachung, Informationsgesellschaft, Transparenz aber auch Sicherheit im Internet sein. Sämtliche Vorträge werden von ausgewiesenen Experten auf den jeweiligen Gebieten gehalten. Ein erster Vortragsabend ist am 10. Dezember 2010 im Eine-Welt-Haus in München geplant und beschäftigt sich mit dem Thema "Energiepolitik".

 

Allerdings kostet es Geld, so ein Vortragsprogramm auf die Beine zu stellen. Neben Mieten für Räume oder Kosten für Flyer und Handouts, fallen auch Reisekosten und teilweise Honorare für die Referenten an. Dabei ist der Landesverband Bayern nach zwei Landesparteitagen im Moment leider knapp bei Kasse.

Helft uns durch eine Spende unser geplantes Vortragsprogramm durchzuführen!

Bedenkt bitte auch, dass ihr die Hälfte von Parteispenden direkt vom Finanzamt aus eurer Einkommenssteuer zurück erhalten könnt.

Wir freuen uns über große und kleine Beträge, besonders über regelmäßige Spenden beispielsweise in Form eines Dauerauftrags.

Spenden per Überweisung:
Kontoinhaber: PP-DE-LV-Bayern
Kontonummer: 22451447
Bankleitzahl: 70250150
Bank: Kreissparkasse München Starnberg
Verwendungszweck: Spende fuer den LV Bayern von Name, Vorname, (Adresse / Mitgliedsnummer)

Die Nennung des Namens im Verwendungszweck ist bis zu einer Spendenhöhe von 10.000 € optional. Wenn du eine Spendenquittung haben möchtest, gebe bitte im Verwendungszweck deine vollständige Adresse oder deine Mitgliedsnummer an!

Spenden mittels Paypal:

Auf vielfachen Wunsch haben wir ein Konto bei PayPal eingerichtet, über das du uns Spenden zukommen lassen kannst. Allerdings weisen wir darauf hin, dass Paypal bezüglich Datenschutz und Transparenz kritisch betrachtet werden muss. Für den Transfer eurer Spende fallen für uns Gebühren von 35 Cent pro Transaktion an, zzgl. 1,9 % des gespendeten Betrags. Für Spenden über 50 Euro empfehlen wir daher eine Banküberweisung.

Newsletter Oktober

Ahoi liebe Piraten,

auch im Oktober haben wir für Euch wieder einen Newsletter zusammengestellt, mit allem was in den Bezirken so passiert ist oder Wichtiges ansteht.

 

INDECT

Was ist INDECT ?

Das INDECT Projekt der EU stellt ein Forschungsprojekt dar, das die Totalüberwachung der Bürger zum Ziel hat. Die Taskforce INDECT der Piraten entwickelt Strategien, diese Bedrohung unserer Freiheit abzuwenden.

Willkommen zur philosophischen Party!

CoPirates[UPDATE] AUSVERKAUFT

©oPirates – Interaktive Performance in der Muffathalle München und im Web

Am 22. und 23. Oktober 20:30 findet in der Muffathalle München die ©oPirates-Party von Richard Siegal statt.
©oPirates ist ein künstlerisches Experiment, das sich mit Fragen unserer Gesellschaft auseinandersetzt, die auch die Piratenparteien bewegen:

Auf welche Art und Weise bewohnt der Körper die Gemeinschaft?
Wie verhält sich der Körper zum Politischen?
Welche Sprache erstellt der Körper, sobald er in Kontakt mit den Anderen kommt?
Wie wird die Sehnsucht nach Gemeinschaft im Alltäglichen zum Ausdruck gebracht, und wie in den virtuosen Darbietungen von körperlich hochsensibilisierten Tänzern?
Wo liegen die Grenzen des Austauschs und des Teilens?
Ist es möglich, man selbst zu sein und gleichzeitig zu teilen?

Auf einer eigenen Website wird diese Veranstaltung live in einem Videostream zu sehen sein. Jeder wird die Möglichkeit haben, sich selbst über das Piratenpad im kooperativen Schreiben aktiv an der Veranstaltung zu beteiligen.

©oPirates bindet das Publikum in die Performances von Tänzern, Künstlern und Gruppen wie Green City, Parkour, ATTAC-Chor und natürlich uns Piratenpartei ein. In diesem energiegeladenen Umfeld treibt die Sopranistin Yvonne Madrid das Geschehen voran, unterstützt vom Münchner Performancekünstler Alexeij Sagerer. Jede Aufführung von ©oPirates wird immer auch ein spontanes Ereignis werden, ein Abend, an dem weitere Fragen auftauchen und neue Entdeckungen zu machen sind.

Um direkt persönlich die Party zu besuchen könnt ihr euch entweder an der Abendkasse oder bei den üblichen Vorverkaufsstellen für die Muffathalle Karten besorgen.
Die Veranstaltung ist ausverkauft, keine Karten mehr verfügbar.

coPirates auf Twitter
youtubechannel: copirates

Piraten gegen Abmahnungen

An dieser Stelle möchte die Piratenpartei an ihre Position bezüglich kostenpflichtiger Abmahnungen erinnern:
Wir sind der Ansicht, dass das Urheberrecht nicht als Rechtfertigung für massenhafte Abmahnungen missbraucht werden darf.

"In erster Linie sollte man den direkten Gespräch suchen und ohne Abmahnung unrechtes richtig stellen. Ein freundliches Gespräch ist schneller und stressfreier – für beide Seiten." sagt Stefan Körner, Vorstandsvorsitzender des Landesverbandes Bayern der Piratenpartei. "Abmahnungen, noch dazu kostenpflichtig, sind unserer Meinung nach nicht der richtige Weg, vermeintliche oder tatsächliche Verfehlungen zu korrigieren."

Gerade aus dem Hintergrund massenhafter Abmahnungen, deren primärer Zweck der Gewinn für den beteiligten Anwalt ist, und die rechtlich womöglich unsauber sind, distanziert sich die Piratenpartei von jeglichem Versuch einer kostenpflichtigen, womöglich gar massenhaften Abmahnung, bevor nicht andere Wege der Einigung gesucht wurden.

Klarmachen zum Abschalten!

Piraten gegen AtomkraftMacht mit bei der Menschenkette gegen AKW-Laufzeitverlängerungen
Nachhaltige Energiepolitik statt intransparentem Lobbyismus!

Für den kommenden Samstag, den 9.10.2010 kündigt ein breites Bündnis Protest in München gegen die Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken an. Die Piratenpartei Bayern unterstützt ausdrücklich den Protest gegen die Energiepolitik der Bundesregierung und ruft alle Bürger auf, sich daran zu beteiligen. Mit einer zehn Kilometer langen Menschenkette quer durch München, vorbei an den Zentralen der Energieriesen, soll die Empörung gegenüber der schwarz-gelben Lobbypolitik zum Ausdruck gebracht werden.

"Eine zentrale Forderung der Menschenkette ist, politisches Handeln an die Bedürfnisse der Menschen zu richten und nachhaltige Energieerzeugung zu praktizieren, statt sich den Interessen der Energielobby zu beugen" erinnert Aleks A.-Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei in Bayern. "Zum Glück kriegt es diese Regierung nicht einmal hin, einen Geheimvertrag mit der Lobby tatsächlich geheim zu halten."

Neben der grundsätzlichen Kritik an den Laufzeitverlängerungen und der ungeklärten Frage der Endlagerung kritisiert die Piratenpartei die Intransparenz der Verhandlungen zwischen Bundesregierung und den Energiekonzernen und das konsequente Ignorieren der Bürger. Die Piratenpartei setzt sich demgegenüber für mehr Bürgerbeteiligung, eine nachhaltige Energiewirtschaft und transparente Politik auf allen Ebenen ein!

Informationen zum Ablauf finden sich auf http://www.anti-atom-bayern.de/
Treffpunkt: 13:00 an der Staatskanzlei – Franz-Josef-Strauß-Ring 1

Ansprechpartner:
Für Treffpunkte und die Organisation von Übernachtungsmöglichkeiten in München Mail an Korbinian Polk: korbinianpolk(ät)googlemail(punkt)com
Bundesweite Koordination: http://wiki.piratenpartei.de/AntiAtomPiraten

Bild von Kine_H

Zum Positionspapier der Piratenpartei Bayern "Für eine zukunftssichere Energiewirtschaft"

20 Jahre deutsche Einheit – die StaSi erwacht in neuem Gewand

"Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint,
Er zeigt uns den Weg, denn er ist unser Freund!"
aus: Der Volkspolizist, DDR Kinderlied

Zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 03. Oktober erinnert die Piratenpartei nicht nur an die Wiedervereinigung selbst, sondern auch an die totalitäre Überwachung in der DDR. Mit der friedlichen Revolution wurde auch ein Unrechtsstaat mitsamt Bespitzelung und Unterdrückung überwunden. Die Erinnerung daran trägt einen entscheidenden Beitrag zur politischen Ausrichtung der Piratenpartei bei.

Zu ihrem Verständnis einer freiheitlich, demokratischen Grundordnung gehört folglich, sich anlassloser, staatlicher Überwachung entgegen zu stellen. Die Errungenschaft der friedlichen Revolution vor 20 Jahren sehen die Piraten aber durch stetig ausgebaute Befugnisse der Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik und die zunehmende, anlasslose Überwachung der Bevölkerung bedroht.

"Es darf nicht sein, dass sich auf deutschem Boden wieder Unrecht und Schnüffelei breit machen," meint Roland Jungnickel, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Bayern, der selbst in der DDR geboren und aufgewachsen ist. "Es darf nicht sein, dass staatliche Behörden den Bürger auf Schritt und Tritt verfolgen." Damit meint Jungnickel das kürzlich als geheim eingestufte Projekt INDECT, das von der EU gefördert wird.

Wie erst letzte Woche bekannt wurde, plant auch Bundesinnenminister de Maizière weit reichende Verschärfungen von Überwachungs- und Sicherheitsgesetzen. Dazu gehören die Ausweitung der Onlinedurchsuchungen, erweiterte Befugnisse für Geheimdienste und nicht zuletzt die Verschärfung von Staatsschutzregelungen.

Deshalb setzen sich die Piraten für eine Bundesrepublik ohne Unterdrückung und ohne Schnüffelei ein. Sie werden weiterhin für die Freiheit der Bürger kämpfen. Dafür, dass es keine (StaSi) DDR 2.0 geben wird!

Mahnwachen gegen Polizeigewalt

Liebe Piraten, 
liebe Demokraten,
 
nach der gewaltsamen Aktion der Polizei in Stuttgart, bei der friedliche Demonstranten gegen die S21 Pläne – unter ihnen Kinder und Rentner – mit Knüppeln und Tränengas traktiert wurden ist die Zeit gekommen, bundesweit ein Zeichen zu setzen. Wie überall in der Republik organisieren sich auch in Bayern Mahnwachen als Protest gegen die Aktion.
 
Die Piratenpartei Bayern ruft ihre Mitglieder, Sympatisanten und alle Bürger auf, zu den Mahnwachen in ganz Bayern zu kommen. Bringt Lichter mit (Grablichter zum Beispiel) und macht den Mächtigen bei der Bahn und der Politik klar, dass sie eine Grenze überschritten haben. Wer friedliche Demonstranten niederknüppeln lässt hat den Rahmen des Rechtstaates überschritten.
 
Mahnwachen in Bayern sind geplant in:
Augsburg
Rathausplatz, 20:00 Uhr
 
München
Hauptbahnhof Süd, 21:30
 
Würzburg
21:00h am Hbf
 
Ist deine Stadt nicht dabei? Dann organisiere selber eine Mahnwache!
 
[Update]
Trotz des sehr kurzfristigen Aufrufes haben sich in München etwa 70 Personen an der Mahnwache beteiligt. Vielen Dank für Euer Engagement!
 
Bild aus Muenchen
 
Auch in Augsburg fanden sich trotz des kurzfristigen Aufrufes ca. 50 Personen zusammen, mit Teelichtern wurde der Schriftzug "Stuttgart21 Keine Gewalt" geschrieben. Die Polizei war ausgesprochen freundlich. EIn Bild aus Augsburg:
Mahnwache in Augsburg
Bilder veröffentlicht unter CC-BY-SA Lizenz

Rechercheure gesucht!

Das Internet ist dein zu hause, du bist ein analytischer Mensch mit Spaß an der Sprache und Power? Hier bist du richtig! Recherchiere, arbeite dich in neue Sachverhalte ein, strukturiere sie und mach sie einer breiten Anzahl von Leuten verständlich, bereite Wissen auf und lasse Andere daran teilhaben!

Sei "Die Sendung mit der Maus" für uns Piraten! Melde dich auf der ML: https://lists.piratenpartei-bayern.de/mailman/listinfo/by-sg-recherche.

Du wirst Teil eines Teams sein, das vor interessanten Herausforderungen steht und den Pulsschlag einer Partei fühlen wird. Die Piratenpartei Bayern braucht die beste fachliche Basis, die zu bekommen ist, und du kannst stilbildend sein!

Trag dich gleich ein, werde noch heute Mitglied im Rechercheteam!

Zum Datenskandal in Eching bei München

Piratenpartei rät zur Übermittlungssperre

Das Einwohnermeldeamt Eching bei München hat – wie landläufig üblich – Datensätze von Bürgern an private Unternehmen verkauft und ist dabei weit über das Ziel hinausgeschossen. Nicht nur Datensätze volljähriger Echinger, sondern auch jene von Säuglingen und Kindern landeten in den Fängen der Datenvermarkter.

Aufmerksamen Bürgern fiel auf, dass nicht nur deren Namen in einem Adressbuch standen, sondern auch die ihrer Kinder und sogar die Namen frisch geborener Säuglinge. Dies alles ohne vorherige Absprache mit den Betroffenen.

"Dieser Datenskandal zeigt wieder einmal, wie unverantwortlich in Deutschen Behörden mit sensiblen Daten umgegangen wird." erinnert Roland Jungnickel, Stellvertretender Vorsitzender der Piratenpartei Bayerns "Dabei steht jedem Bürger in Deutschland ein Mitbestimmungsrecht beim Umgang mit seinen persönlichen Daten zu. Die Bürger müssen es sich nicht gefallen lassen, dass der Staat mit Ihren Daten Geschäfte betreibt. Sie können ganz klar verlangen, dass das Einwohnermeldeamt Ihre Daten nicht an Dritte zu kommerziellen Zwecken weitergibt."

Alle Bürger können vorab das Formular "Einrichtung einer Übermittlungssperre" ausfüllen und an ihr Einwohnermeldeamt weiterleiten. Somit verhindern sie, dass ihre Daten vom Einwohnermeldeamt verkauft werden.

Die Piratenpartei Deutschland ruft jedes Jahr zum "Opt-Out-Day"auf – in diesem Jahr ist es der 28.10.2010 – und fordert alle Beteiligten, allen voran die Behörden, zum sorgsameren Umgang mit persönlichen Daten. Weitere Information zum "Opt-Out-Day" finden Sie hinter dem Link.

Piratenpartei veröffentlicht INDECT-Dokumente: EU forscht im Geheimen am Überwachungsstaat

George Orwell’s 1984: The Lost Pages

In Zusammenarbeit mit der deutschen Piratenpartei wurde heute von der futurezone ein enthüllender Artikel über das EU-Projekt INDECT veröffentlicht. Er basiert auf internen Fortschritts- und Planungsdokumenten, die den Piraten zugespielt wurden. Diese werden der Öffentlichkeit bewusst vorenthalten: Aufgrund vielfältiger Kritik beschlossen die Projekt-Verantwortlichen kürzlich sogar eine neue Geheimhaltungsstufe. Welche Daten an die Öffentlichkeit gelangen, beschließt ab jetzt ein INDECT-"Ethikrat".

Die Dokumente verraten, dass die EU eine Vielzahl von Technologien erforschen und einsetzen will, um ihre Bürger lückenlos überwachen zu können.

Kontinuität und Erneuerung

Bayerische Piraten wählen neuen Vorstand

Am 4. September 2010 trafen sich die bayerischen Mitglieder der Piratenpartei zu ihrem fünften Landesparteitag in Regensburg. Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Wahl eines neuen Vorstands. Die über 150 stimmberechtigten Piraten wählten Stefan Körner zu ihrem neuen Vorsitzenden, Roland Jungnickel wurde im Amt des stellvertretenden Vorsitzenden bestätigt. Neuer politischer Geschäftsführer wurde Aleks A. Lessmann, Generalsekretär Dominique Schramm. Arthur Schibetz wird wie bisher das Amt des Schatzmeisters ausüben. Erstmals wurde auch eine Frau Mitglied des bayerischen Landesvorstands: Haide Friedrich Salgado wurde mit großer Zustimmung zur Beisitzerin gewählt. Klaus Mueller, der bisherige Vorstandsvorsitzende, wird ebenfalls als Beisitzer im Vorstand bleiben. Für den Vorsitz hatte er nicht kandidiert.

Der neue Vorsitzende Körner zeigte sich sehr erfreut über die Zusammenstellung des siebenköpfigen Vorstands: "Mit diesem Team können wir problemlos die Herausforderungen des nächsten Jahres annehmen", sagte er. Körner denkt dabei vor allem an die Arbeit am Wahlprogramm für die Landtagswahl 2013 und den Bekanntheitsgrad der Piratenpartei in der Öffentlichkeit. Mit gezielten Informationsveranstaltungen sollen so neue Mitglieder gewonnen werden. Darüber hinaus will Körner die Zusammenarbeit der bayerischen Bezirksverbände verbessern.

Insgesamt besuchten etwa 200 Piraten die achtstündige Tagung. Zahlreiche Gäste aus anderen Landesverbänden sowie aus Österreich waren gekommen. Anwesend war auch Gregory Engels, der Co-Chairman der Pirate Parties International (PPI), der Dachorganisation aller Piraten weltweit. Der Landesverband entschied sich einmütig für den Beitritt zur PPI. Neben Satzungsänderungen wurden außerdem ein Programmentwicklungskonzept, Positionspapiere zur Energiepolitik sowie die Einführung der Software für Direktdemokratie "Liquid Feedback" beschlossen. Als Instrument zur Meinungsbildung steht dieses ganz im Zeichen des Parteitags-Mottos "Demokratie im 21. Jahrhundert".
 

Hintergrundinformationen zu INDECT

Da das Thema INDECT auch manchem Piraten noch nicht besonders eingehend bekannt sein wird, wird die Gelegenheit der Ernennung genutzt, um es noch etwas ausführlicher vorzustellen. Gefion vom Newsletter-Team "Flaschenpost" hat Roland, unseren neuen INDECT-Koordinator, ein paar Fragen zu Hintergrund und Gefahren von INDECT gestellt. Viel Spaß beim Lesen:

Einladung an alle Bürger zum Landesparteitag der Piratenpartei Bayern

Erleben Sie Politik aus erster Hand!
Politikerverdrossenheit sollte niemals Politikverdrossenheit bedeuten:
Die Piratenpartei Bayern lädt zu ihrem Landesparteitag ein. Erleben Sie Politik aus erster Hand!

Am Samstag, den 04.09.2010 ab 11:00 Uhr in Regensburg:
Gaststätte Antoniushaus
Großer Festsaal
Mühlweg 13
93053 Regensburg

Verfolgen Sie als Gast spannende Debatten, erfahren Sie wie wir Entscheidungen treffen und demokratisch unsere Vertreter wählen – gläserne Politik aus erster Hand und kein Gemauschel im Hinterzimmerchen. Denn die Piratenpartei lebt ihre Forderung nach mehr Transparenz in der Politik. Nehmen Sie unsere Einladung an und werden Sie Teil dieser Erfahrung.

Kommen Sie vorbei und schauen Sie in unser Hinterzimmer – unsere Tür steht Ihnen offen.
Politik muss wieder dem Bürger gehören!

Hilf‘ der Piratenpartei in Wien!

Unterschriften zu sammeln ist aufwändig. Umso mehr, wenn Unterstützer ihre Unterschrift im Beisein eines Magistratsbeamten oder Notars leisten müssen. Eine enorme Hemmschwelle, der die österreichischen Piraten in Wien mit Aufklärung und Geduld an Infoständen begegnen. 50 Unterstützungserklärungen pro Bezirk und 100 pro Wahlkreis sind die Auflage an die PPÖ, damit sie zur Landtags- und Gemeinderatswahl am 10. Oktober antreten darf. Um das bis zum 2. September zu schaffen, braucht unsere Schwesterpartei jede helfende Hand.

So könnt auch Ihr die PPÖ unterstützen:

  • Kennt Ihr Notare in Österreich? Oder jemand, der einen Notar kennt? Wir suchen dringend österreichische Notare, die die Piraten beim Sammeln begleiten und die Signatur bezeugen.
  • Erfahrene Wahlkämpfer gesucht: helft mit, Wahlberechtigte aufs Magistratsamt oder zum Notar zu bewegen.
  • Verbreitet die Nachricht: erzählt Euren Bekannten und Freunden vom Wahlkampf in Wien. Lenkt ihren Blick auf die Seite http://wien.piratenpartei.at/unterstuetzen.htm. Vielleicht ist in Euren Reihen jemand, der die PPÖ vor Ort unterstützen kann?
  • Spenden: Bei allem Engagement kostet ein Wahlkampf natürlich auch Geld. Auf http://wien.piratenpartei.at/unterstuetzen.htm findet Ihr Spendemöglichkeiten und unter http://www.pledgebank.com/ppoe101010 ein Versprechen. Selbst kleine Beträge helfen in Summe enorm.
  • Spaß haben: am 28. und 29. August laden die Wiener Piraten zum gemeinsamen Feiern mit Schifffahrt, Grillen und Freunden aus den Nachbarländern an den Donaukanal zur Operation Klabautermann. Details erfahrt Ihr unter http://www.piratenpartei.at/operation-klabautermann-piratiges-get-together-unpolitischer-atmosphaere

Keine Überraschung: Neuer Personalausweis ist nicht sicher.

Wie die Presse unter Berufung auf das PlusMinus Magazin von heute Abend vorab berichtet, sind die Daten des elektronischen Personalausweises mit relativ einfachen Mitteln abzufangen.

Zum wiederholten Male zeigt der Staat im Umgang mit äußerst sensiblen Daten einen bedenklichen Mangel an Sorgfalt. Dass Minister De Maiziere den Umstand gelassen kommentiert, als wäre er eine Lappalie, lässt tief blicken.

Zum Tode Sepp Daxenbergers

Folgender Brief wurde gestern vom Vorstand der Piratenpartei Bayern übergeben:

Liebe Hinterbliebene,
liebe Mitglieder der Grünen,
liebe Trauergemeinde,

mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vernommen, dass Sepp Daxenberger gestorben ist.

"Goaßlschnalzer", Schmied und Biobauer – 1. grüner Bürgermeister in Bayern, mit 76% wiedergewählt in Stoibers "Hinterhof", Landesvorsitzender, alleiniger Spitzenkandidat der Grünen und eine große, sympathische bayerische Seele.

Den politischen Gegner konnte er stets in die Schranken weisen, den Krebs hat er leider nicht besiegen können.

Für uns Piraten ist seine Standhaftigkeit, seine Modernisierung der Tradition ein tägliches Beispiel im Politischen wie im Persönlichen. Mit ihm scheidet ein großartiger Mensch aus dem Leben. Wir werden alle durch seinen Verlust etwas ärmer, durch sein Beispiel etwas stärker.

Unser Beileid von Herzen geht besonders an seine Kinder, die in kürzester Zeit zwei Schicksalsschläge zu bewältigen haben, an die Partei sowie an alle, die um seinen Tod trauern.

Klaus Mueller
Vorstandsvorsitzender der Piratenpartei Bayern
i.A. des gesamten Vorstands und aller Piraten

Newsletter 16.08.2010

Ahoi Piraten,

auch in diesem Monat haben wir wieder einen Newsletter für Euch zusammengestellt.
Dieser soll Euch über die verschiedenen Themen und Aktionen aus dem Landesverband informieren und Euch einen kurzen Überblick über verschiedene Termine liefern.

Themen:

Bericht vom Bardentreffen in Nürnberg

Die Piratenpartei sammelte am Samstag, 31.07.2010 während des „Bardentreffens“ binnen weniger Stunden annähernd 100 Unterschriften für die Initiative 108e gegen Abgeordneten Korruption.

Unter bunter Flagge

Oberbayerische Queeraten präsentierten sich und ihre Arbeit beim Jubiläumsfestival "30 Jahre CSD München" München. Unter dem Motto Deine Stadt – Deine Community – Deine Freiheit feierten vom 17. bis 18. Juli über 100.000 Lesben, Schwule,… 

Unparteiische Schiedsrichter und Brokkoli für alle!

Piratenpartei ruft zur Teilnahme an der Demonstration vor dem Europäischen Patentamt in München auf.

Das europäische Patentamt verhandelt heute und morgen in einer Grundsatzentscheidung, ob aus herkömmlichen Zuchtverfahren entstandene Brokkoli und Tomaten patentiert werden dürfen. Gerechnet wird mit einer positiven Entscheidung. Die Piratenpartei Deutschland hält Patente auf Leben für unmoralisch und unklug. Sie fordert ihr Verbot sowie – kurzfristig und hilfsweise – ein uneingeschränktes Recht auf Nachbau [1].

Piratenpartei ruft Bevölkerung zum Volksentscheid auf

4. Juli 2010: Ja oder Nein zu Raucherclubs in Bayern

Trotz Nachbesserung wurde von der Bayerischen Staatsregierung in den letzten Jahren anscheinend vergeblich versucht, eine unumstrittene, dem Mehrheitswillen des Volkes entsprechende, politische Lösung für das viel diskutierte Thema Nichtraucherschutz in der Gastronomie zu finden. Das Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz" fordert ein ausnahmsloses Rauchverbot in bayerischen Gastronomiebetrieben.

Denken verboten!

Bayerische Schulen sperren netzpolitische Websites

Wichtige Informationsquellen wie "Netzpolitik.org", "Tagesschau.de" oder "BKA.de" werden an bayerischen Schulen geblockt. Über diesen neuerlichen Schildbürgerstreich der Bayerischen Staatsregierung muss man sich wirklich wundern.

Der "Frei"staat Bayern setzt in seinen Schulen die Filtersoftware "Time For Kids" ein. Damit soll ein "sauberes Internet an bayerischen Schulen“ entstehen. Wird den Software-Herstellern zu viel vertraut oder steckt etwa politisches Kalkül dahinter, dass Seiten der Jungen Piraten (der Jugendorganisation der Piratenpartei) und verwandte Datenschutzseiten wie "hol-dir-deine-daten-zurueck.de" gesperrt werden? Diese Frage muss sich die bayerische Staatsregierung gefallen lassen.

Piratenpartei gegen Abgeordnetenkorruption

Initiative 108.eSo erstaunlich es einem Demokraten vorkommen muss: Einen Abgeordneten zugunsten Dritter oder außerhalb des Parlaments zu bestechen ist legal. Solche Handlungen werden vom deutschen Recht nicht erfasst. Die Piratenpartei unterstützt eine Petition, um diese Gesetzeslücke zu schließen: Die Initiative 108e.

Mitmachen

Die Piratenpartei ist eine Mitmachpartei: jeder kann mitmachen – auch ohne Mitglied zu sein.

Über uns

Die Piratenpartei Deutschland (PIRATEN) beschäftigt sich mit den entscheidenden Themen des 21. Jahrhunderts. Das Recht auf Privatsphäre, eine transparente Verwaltung, eine Modernisierung des Urheberrechtes, freie Kultur, freies Wissen und freie Kommunikation sind die grundlegenden Ziele der PIRATEN. Mehr dazu erfahren sie hier.

Piratenpartei ausgesperrt

Politische Zensur im Internetcafé

Als zahlender Kunde eines Internetcafés scheint man vor Zensur nicht gefeit zu sein – zumindest dann nicht, wenn es sich um das Internetcafe eines Saturn Elektronikfachmarkts in Hamburg handelt. Dort wird die Software SquidGuard mit einem der dort üblichen Filter einsetzt. Doch SquidGuard selektiert und blockt die Webpräsenz der Piratenpartei, die der CDU hingegen nicht. Auf Nachfrage der PIRATEN erklärte Saturn Hamburg, dass es sich um einen bedauerlichen Fehler handelte, der umgehend behoben wurde.