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Für die Freiheit – engagiere Dich mit uns gegen ACTA !

 Seit über einem Jahr führen 38 Länder geheime Verhandlungen zu "ACTA", deren Ausgang hunderte von Millionen Menschen betreffen wird.

 Die Auswirkungen werden uns alle betreffen. Wir verlangen den Stopp und die Offenlegung der Verhandlungen. Es gibt deutliche Anzeichen, dass die Auswirkungen dieses Vertrags heftige Eingriffe in die persönliche Freiheit jedes Bürgers zur Folge haben wird. Denn offenbar wird auch über die Kappung von Internetanschlüssen auffälliger Benutzer, die Zensur des Internets und das Ende der Netzneutralität verhandelt.

Was ist ACTA? Die Abkürzung «ACTA» steht für das geplante plurilaterale Handelsabkommen «Anti-Counterfeiting Trade Agreement». Die teilnehmenden Nationen bzw. Staatenbünde geben an, damit den Kampf gegen Produktpiraterie verbessern zu wollen. Das angeblich wachsende Problem der Fälschungen und der Piraterie soll mit dem Abkommen besser bekämpft werden können. Die geheimen Verhandlungen laufen seit 2008 und sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Parteien sind die Schweiz, die USA, die EU, Kanada, Japan, Korea, Singapur, Australien, Neuseeland, Mexiko, Jordanien, Marokko und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Piratenpartei hat dazu ein Positionspapier herausgegeben.

Weitere Informationen gibt es auf der Kampagnen-Webseite STOPP ACTA.

 

Wer wird denn schon an die Bürgerrechte denken?

Am 19.05.2010 soll im bayerischen Landtag das Gesetz zur zentralen Schülerdatenbank beschlossen werden.
Die Piraten fordern die Parteien im Landtag dazu auf, gegen das Gesetz zu stimmen. Nicht nur, dass die zentrale Sammlung von personenbezogenen Daten die Gefahr eines Missbrauchs mit sich bringt, diese Datenbank verletzt auch das Recht der Schüler auf informationelle Selbstbestimmung. Insbesondere die sich als Partei der Bürgerrechte aufspielende FDP sollte ausnahmsweise von den Lippenbekenntnissen zu den tatsächlichen Taten übergehen und das Gesetz geschlossen ablehnen.

Frau Merkel macht einen auf Berlusconi

Zur Wahl Ulrich Wilhelms zum BR Intendanten von Merkels Gnaden
 
In Ihrem bestreben, die Öffentlich Rechtlichen Medien gleichzuschalten, hat die CDU mit dem Absägen von Herrn Brender beim ZDF einen Etappensieg erlangt. Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Wie die TAZ und andere Medien schon erwarten liessen, hat Bundeskanzlerin Merkel ihren Regierungssprecher zum Intendanten des Bayerischen Rundfunks ernennen lassen.

Spenden für den bayrischen Flyerpool

Flyer sind eines der wichtigsten und Effizientesten Werbemittel für eine Partei. Da der Druck von Flyern bei großen Mengen wesentlich günstiger ist, haben sich die bayrischen Bezirksverbände und der Landesverband zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Flyerpool zu schaffen. Jeder der Verbände zahlt soviel wie er es sich für dieses Jahr leisten kann in diesen Pool ein. Davon werden dann gemeinsam Flyer gekauft und über ganz Bayern verteilt. Auch interessierte Mitglieder können dafür spenden. Als Mitglied hast du bei dieser Spende den Vorteil genau zu wissen wofür deine Spenden verwendet wird.
Wenn du mit zu Flyerpool beitragen willst, spende mit dem Betreff „Spende für Flyer für den LV Bayern“ an den Landesverband.

Bestens vorbereitet durch den Parteitag

Bayerische Piraten beschließen Kennzeichnung von Polizeibeamten und aktives Wahlrecht ab 16.

Für die Piraten war es ein Landesparteitag der Superlative. Unter dem Motto "Demokratie im 21. Jahrhundert" trafen sich am 10. April die Mitglieder der Piratenpartei Bayern zu einem außerordentlichen Parteitag. Während der Veranstaltung wurden Änderungen an der Satzung und am Programm der bayerischen Piraten beschlossen. Dabei diskutierten die Piraten in gewohnt lockerer Atmosphäre alle geplanten anstehenden Themen – und waren dabei am Ende nur eine halbe Stunde verspätet. Als Gäste durften die Bayern Piraten von der Pirate Party International sowie aus Österreich und der Schweiz begrüßen.

EU Kommission will Digitale Agenda verwässern

Piratenpartei verurteilt das geplante Aufweichen der Verpflichtung der EU zu offenen Standards

Noch 2004 setzte die EU Zeichen für eine moderne Politik und warb im sogenannten "European Interoperability Framework (EIF)" bei den Mitgliedsstaaten für den Einsatz von Open Source Software und Open Standards in der Verwaltung. Im November letzten Jahres machte sie eine Rolle rückwärts, knickte augenscheinlich vor der Lobby der Softwareindustrie ein und verwässerte ihren Standpunkt.

April, April

wie Sie sich vielleicht schon gedacht haben, handelte es sich bei der PM der Piratenpartei Bayern mit Datum 01.04.2010 00:00 („Ahoi Piraten!“) um einen Aprilscherz. Die Anfangsbuchstaben der AG, die Frau Ministerin Leutheuser-Schnarrenberger vermeintlich überzeugt hat, in die Piratenpartei einzutreten, ergeben erstaunlicherweise A.P.R.I.L.

„Ahoi Piraten!“ – Sabine Leutheusser-Schnarrenberger verlässt das sinkende Schiff FDP

Starnberg, Oberbayern am 01.04.2010 00:00

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger folgt konsequent ihrer Politik zum Schutz der Bürgerrechte und tritt in die Piratenpartei ein. Sie nutzt dabei die Möglichkeit der PIRATEN, Pirat zu werden, obwohl eine Mitgliedschaft bei einer anderen Partei besteht.

Hier zeigt sich wie lohnend die Arbeit der „Arbeitsgruppe Piraten helfen Reumütigen Intelligenten Liberalen“ ist. Sie haben die Ministerin überzeugt, dass die wahren Bürgerrechtler bei den Piraten besser aufgehoben sind als bei der FDP.

Piratenpartei Bayern veranstaltet 4. Landesparteitag

Segel setzen und Klarmachen zum Ändern!
In piratiger Tradition laden die bayerischen Piraten am 10. April 2010 ihre Mitglieder, interessierte Bürger und die Presse ein, dem 4. Landesparteitag beizuwohnen. Ab 11:00 Uhr wollen die Piraten im "Großen Saal" der Stadthalle Fürth (Rosenstraße 50) die Segel hissen. Einlass und Akkreditierung starten um 10:00 Uhr.

Mitgliedsbeitrag

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Eine Datenbank, sie zu knechten, sie alle zu finden…

Piraten warnen vor sinnloser Schülerdatenbank – Aufruf zur bayernweiten Aktion am 26.03.2010
 
Mit der zentralen Schülerdatenbank, wie sie die bayerische Landesregierung plant, entsteht eine beispiellose Datensammlung, die niemand wirklich braucht. Der Gesetzesentwurf der Koalitionsparteien geht weit über den ursprünglichen Ansatz hinaus, "Doppelanmeldungen von Schülern zu vermeiden". Wie schon bei der Vorratsdatenspeicherung und anderen Vorhaben der etablierten Parteien wird auch hier erneut weit über das Ziel hinausgeschossen.

Bericht vom Bezirksparteitag der Piraten in Oberbayern

Es läuft tatsächlich einiges anders bei der sechststärksten Partei Deutschlands – so auch beim Bezirksparteitag des Bezirksverbandes Oberbayern der Piratenpartei.

Hier gibt es ganze Reihen, in denen sich Rechner an Rechner reiht und Limonade an Limonade. „Ubuntu!“ sagen einem die Piraten beider Geschlechter, die vor diesen Rechnern sitzen. Das ist kein neuer Kampfschrei, sondern eine Version des beliebten alternativen Betriebssystems Linux. Manche Piraten lernen sich erst hier persönlich kennen, nachdem man monatelang online miteinander kommuniziert hatte.

Welttag gegen Internetzensur

Die „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) rufen am 12. März zum „Welttag gegen Internetzensur“ auf. Dieser Tag wurde von der Journalistenvereinigung erdacht, um auf die globale Zunahme der Zensur im World Wide Web aufmerksam zu machen. Außerdem soll damit den Bloggern der Rücken gestärkt werden, die unter immer größeren Repressalien zu leiden haben.

Europäisches Patentamt lehnt Einspruch gegen Kuh-Patent ab

Anlässlich der Einspruchsverhandlung zum Kuh-Patent EP 1330552 unterstützten Mitglieder des Landesverbandes Bayern die leider erfolglose Protestkundgebung der Landwirte am 3. März vor dem Europäischen Patentamt (EPA) im Kampf gegen den Patentwahn auf Tiere und Pflanzen. Aufgerufen zur Protestkundgebung hatten die Initiative Kein Patent auf Leben, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), die Arche Warder, der Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM), das Gen-ethische Netzwerk, Greenpeace und Misereor. Die Patentgegner wollen jetzt Beschwerde gegen die heutige Entscheidung der Einspruchsabteilung des EPA einlegen.

Ein Sieg der Bürgerrechte!

Bundesverfassungsgericht erklärt Vorratsdatenspeicherung (VDS) für verfassungswidrig.

Zum wiederholten Male zeigt sich, dass in diesem Land nur eine Instanz bereit ist, die Freiheit der Bürger zu schützen. Das Bundesverfassungsgericht urteilte heute, dass die Vorratsdatenspreicherung grundgesetzwidrig ist. Die Piratenpartei begrüßt dieses Urteil ausdrücklich und hofft, dass mit dieser Schelte die etablierten Parteien sowie die Bundesregierung endlich gelernt haben, dass Bürgerrechte ein unveräußerliches Gut sind.

"Dieses Gesetz ist nicht das erste und leider nur eines von vielen, die die Rechte der Bürger zugunsten einer vermeintlichen Sicherheit bis ins Mark beschneidet", so Michael Schönitzer, politischer Geschäftsführer des Landesverbandes Bayern der Piratenpartei, "Diese Schelte des des Bundesverfassungsgerichts an die bisher Regierenden Parteien gibt uns neue Kraft, uns gegen die lange Liste an Grundrechtseinschränkungen einzusetzen. Das Urteil zeigt, dass wir gebraucht werden als Gegenpol zu den etablierten Parteien im Kampf um die Bürgerrechte."

Wie stark die VDS in die Grundrechte des einzelnen eingreift und wie gläsern der einzelne Bürger dadurch wird, zeigte der Chaos Computer Club in einer Studie, die er erstellt hat.

Aber: das Gericht kippt zwar die aktuelle Regelung. Doch lässt das Gericht offen, ob und wie eine Speicherung dennoch möglich ist. Denn die EU-Richtlinie wird nicht für ungültig erklärt – sie bleibt auch für Deutschland bestehen. Die Arbeit ist also noch nicht beendet. Wir werden den auf uns zukommenden Prozess kritisch begleiten und dafür sorgen, dass es nie wieder zu einer Vorrats-Speicherung kommt.

Hintergrund

Im Jahr 2007 wurde das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Damit wurde eine Direktive der Europäischen Union umgesetzt. Seitdem werden die Verbindungsdaten der gesamten Bevölkerung gespeichert, die über Telefon, Handy und E-Mail entstanden sind. So ist es möglich, Bewegungsprofile zu erstellen und die Beziehungen von Menschen untereinander nachzuvollziehen. Es ist bereits nachgewiesen, dass das Gesetz deutliche Auswirkungen auf das Kommunikationsverhalten der Bürger hat. Die Menschen passen sich der Überwachung an und vermeiden es, Kontakt zu Personen aufzunehmen, die sie in Verruf bringen könnten. Dazu zählen zum Beispiel Drogenberatungsstellen oder Psychotherapeuten.

Gläsernes Rathaus in Bad Aibling – Piratenpartei erfreut über neue Satzung zur Informationsfreiheit

Als bereits fünfte Kommune in Bayern hat Bad Aibling am 29. Januar eine Satzung zur Informationsfreiheit verabschiedet, die zum 1. März diesen Jahres in Kraft treten wird. Selbst ranghohe CSU-Politiker haben sich in diesem Fall für die Informationsfreiheit ausgesprochen. Auch die Gemeinde Sinzing zog am 24. Februar nach. Andere bayerische Gemeinden, wie beispielsweise Gräfelfing, arbeiten ebenfalls an einer ähnlichen Satzung.

"Elf der 16 Bundesländer haben bereits Informationsfreiheitsgesetze eingeführt – Bayern jedoch leider nicht." erklärt Michael Schönitzer, politischer Geschäftsführer des Landesverbandes Bayern der Piratenpartei. "Deshalb engagiert sich die Piratenpartei unter anderem im Bündnis für Informationsfreiheit für die Durchsetzung auf kommunaler Ebene."

Mit Inkrafttreten dieser Satzung erhält jeder Bürger das Recht, Akten der öffentlichen Verwaltung einzusehen. So wird es politisch interessierten Bürgern erleichtert, die Entscheidungen der Kommunalregierung nachzuvollziehen und sich eine fundierte Meinung über die Positionen und Arbeitsweisen der politischen Entscheidungsträger zu bilden. "Diese erhöhte Transparenz der politischen Arbeit auf kommunaler Ebene stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung des von uns geforderten gläsernen Rathauses dar!" sagt Alexander Philipp, Vorsitzender des Bezirksverbands Oberbayern der Piratenpartei.

Die Piratenpartei setzt sich seit ihrer Gründung für mehr Transparenz in der Politik auf allen Ebenen ein. Entsprechend befürworten wir ausdrücklich alle Initiativen, die darauf abzielen, Politik und Verwaltung für den Bürger transparenter zu gestalten und begrüßen es, dass selbst das konservativ geprägte Bayern diesbezüglich nach und nach zur Einsicht kommt.

"Wir Piraten hoffen, dass es mit diesem Thema schnell vorangeht und langsam auch der gesamten CSU das Licht aufgeht, dass ein Informationsfreiheitsgesetz auf Landesebene dringend von Nöten ist." meint Roland Jungnickel, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes. "Dies würde die Schatten, die manche fragwürdigen Entscheidungen werfen, erhellen; damit wäre uns allen geholfen!", so Jungnickel weiter.

Der Ort Bad Abling hat sich mit diesem Schritt auch als mehr als würdig für den Parteitag des Bezirksverbandes Oberbayern der Piratenpartei erwiesen. Dieser wird am 14.03.2010 ab 11 Uhr im Hotel St. Georg (Ghersburgstr. 18) stattfinden.

Sendezeiten für das Internet? – Piratenpartei ruft zu Mahnwachen auf

Die Piratenpartei stellt sich klar gegen die Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags. Die darin geplanten Regelungen stellen einen massiven Eingriff in die Struktur des freien Internets und die Einführung einer verfassungswidrigen Netzzensur dar.

Der aktuelle Entwurf zur Neufassung des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages sieht unter anderem vor, Internetangebote mit einer Altersklassifikation zu versehen. Bestimmte Angebote sollen dann nur noch eingeschränkt abgerufen werden können. Ein Angebot ab 16 Jahren soll beispielsweise nur noch von 22:00 bis 06:00 Uhr verfügbar sein. Presse- und Meinungsfreiheit im Internet wären dadurch nicht länger gewährleistet. Um auf die Gefahren der Novellierung aufmerksam zu machen, ruft die Piratenpartei Deutschland zu bundesweiten Mahnwachen auf.

Auch die bayerischen Piraten beteiligen sich daran und versammeln sich am heutigen Dienstag, den 23. Februar 2010 von 16 bis 20 Uhr gegenüber der bayrischen Staatskanzlei (Franz-Josef-Strauß-Ring 1 – 80539 München).

Die Piratenpartei fordert:

  • keine Internet-Sendezeiten
  • Gewährleistung der freien Diskussionskultur im Netz
  • Schutz der Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit im Internet
  • Verankerung der Netzneutralität im JMStV

Die Piratenpartei fordert von den Rundfunkanstalten und den Landesregierungen:

  • die Einbindung der Öffentlichkeit in die Diskussion um Jugendschutz im Internet
  • öffentliche Sitzungen der Rundfunkkommission
  • stärkere Förderung von Medienkompetenz an Schulen

Für die Anbieter von Inhalten im Internet gilt nach Ansicht der Piratenpartei:

  • freiwillige Kennzeichnung von Inhalten
  • keine Vorab-Prüfpflichten
  • keine Haftung für das Setzen von Hyperlinks
  • keine Netzsperren-Infrastruktur
  • keine Zwangsfilterung auf Anbieterebene
  • keine Haftung für fremde Inhalte

Wir werden keine Zensur im Netz dulden und werden uns jeder Einführung von Zensur oder Zensurinfrastruktur, auch wenn dies im Namen des Jugendschutzes geschieht, entgegenstellen.
 

Daten kann man nicht stehlen

Überraschender Paradigmenwechsel bei der CSU

"Daten kann man nicht stehlen" so die bayrische Justizministerin Beate Merk (CSU). Eine beeindruckende Aussage. Auch, weil sie ein völlig neues Licht auf die Diskussion um das Filesharing wirft. Denn auch hier handelt es sich nur um Daten, die nicht stehlbar sind. Führt man den Gedanken weiter, stellt man fest, dass es falsch ist, hier von Raubkopierern zu sprechen.

Piraten entern Kassel – Deutschlandweites Vernetzungstreffen

Logo Marina KasselPiraten aus ganz Deutschland entern Kassel – Vernetzungstreffen 

Pressemitteilung – Veröffentlicht am 11. Februar 2010

Am kommenden Wochenende, vom 12. bis 14. Februar, versammeln sich Piraten aus ganz Deutschland bei der "Marina Kassel". Dieses Treffen dient der Vernetzung abseits der Bundesparteitage.

Piratige Bildungspolitik – Telefondebatte Bayern Teil 4

Es war wieder so weit. Am 29.1. fand die vierte Telefondebatte in Bayern statt.

Diesmal wurde über piratige Bildungspolitik diskutiert. Die Beteiligung war leider nicht sonderlich groß, was möglicherweise daran lag, das es Freitag war. Inhaltlich wurde einiges besprochen, vor allem auch die Schulpolitik wurde angerissen.

Newsletter vom 31.01.2010

Ahoi Piraten,

dies ist des bayerischen Newsletter vierter Streich. Es tut sich einiges in unserer virtuellen Karibik (wo bleibt bloß die Sonne?), die Termine häufen sich ebenso wie die Aktivitäten. Ganz besonders möchten wir euch an unserem bundesweiten Aschermittwoch in Ingolstadt sowie natürlich auf die Vorbereitungen zum Bundesparteitag hinweisen.

Termine im Februar

Stammtisch Oberfranken

Einladung zum ersten Piratigen Aschermittwoch

Ahoi Piraten!

Andreas Popp, der Landesverband Bayern und der Kreisverband Ingolstadt laden Euch ein zu einer Premiere. Seid dabei, wie Parteigeschichte geschrieben wird, und kommt zum ersten Piratigen Aschermittwoch am 17. Februar 2010 in Ingolstadt!

Nutzt die Gegelegenheit, in gemütllichem Ambiente bei einem schmackhaft bayrischen Bier und zünftigem Essen Piraten aus ganz Deutschland kennen zu lernen!

Kommunikation in der Piratenpartei – Telefondebatte Bayern Teil 3

Es war wieder so weit. Am 14.1. fand die dritte Telefondebatte in Bayern statt. Diesmal stand die Kommunikation der Piratenpartei und es wurde eher ein Freier Ideen und Erfahrungsaustausch, dennoch war es sehr schön.

Natürlich kann man die Diskussion auch als MP3 oder als ogg downloaden.

Natürlich könnt ihr auch den RSS Feed abonnieren.

Die nächste Telefondebatte wird am 29. Januar stattfinden. Das Thema steht noch nicht fest und wird über eine Doodle-Umfrage bestimmt.

Keine Fingerabdrücke von Schülern

Peter Kadlec, Vater eines Schülers der Arnoldus-Grundschule in Gilching traf sich heute, am 13.01.10, zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister der Gemeinde. Dabei wurde über die Fingerabdruckscanner am Schuleingang diskutiert, die seit Anfang des Jahres den nachmittäglichen Zugang für die Musikschüler ermöglichen sollen.

Piratenpartei Bayern unterstützt auch in Zukunft die Forderung nach frei zugänglichem Wissen

"Münchens Audimax als letzte Uni in Bayern geräumt. Friedlich… aber sinnlos." lautete die Ansicht einer Studentin. Sinnlos? Nein! Der Kampf um Bildung und den freien Zugang zu Wissen wird niemals sinnlos sein. Allerdings ist es ein weiter Weg – für Studenten, Schüler und jeden Menschen, der sein Wissen erweitern möchte.

Wie zu erwarten, wurden nicht alle Forderungen der Studierenden sofort umgesetzt. Politik – und dazu gehört leider auch die Bildungspolitik – ist nicht erst seit Max Weber das beständige Bohren von dicken Brettern. Doch die Studierenden konnten beweisen, dass sie in der Lage sind, sich gesellschaftlich zu organisieren und ihre Forderungen zu artikulieren. Auch wenn ein gemeinsamer Konsens ein oft mühsamer Weg ist: wir gehen ihn gerne weiter mit. Wer, wenn nicht die ausgemachte zukünftige Elite dieses Landes, soll über dessen Zukunft entscheiden? Helft euch selbst! Ihr habt bewiesen, dass man es schaffen kann.

Nach all den netten Strohfeuern der etablierten Politik hoffen wir als Piraten, dass ihr auch in Zukunft genauso engagiert für eine freie, selbstbestimmte, partizipatorische Bildung kämpft. Gemeinsam können wir mehr erreichen. Wir dürfen das Thema Bildung jetzt nicht mehr aus der politischen Diskussion entlassen. Und was viel wichtiger ist: wir müssen in der Gesellschaft für Bildung werben – so wie sie uns vorschwebt. Lasst uns das Thema Bildung wieder mit dem Geist von Humanismus, Aufklärung und echter Chanchengleichkeit füllen und nicht mit Benchmarks, Wettbewerbsspielchen und stromlinienförmigen KnowHow-Häppchen. Natürlich wird das etwas kosten; uns Zeit und Energie, die Gesellschaft Geld, aber der Einsatz wird sich in jedem Fall lohnen. Nur wenn wir dafür kämpfen, kann sich etwas ändern.
Denn der Zugang zu Information und Wissen ist ein wichtiger Teil der Zukunft unserer Gesellschaft. Bildung ist hier der Schlüssel, lasst uns gemeinsam anfangen!

Die Piratenpartei Bayern hat am letzten Freitag bei einem Treffen mit allen studentischen Vertretern und vielen freien Organsiationen, Gewerkschaften und Parteien ihre Solidarität mit den Studierenden bekundet und zugesagt, die Forderungen nach freier Bildung aktiv unterstützen zu wollen.

Wir laden daher alle zur Demonstration am Mittwoch den 13. Januar am Sendlinger Tor Platz ein, um zu den parallel stattfindenden Gesprächen mit Wissenschaftsminister Heubisch die gesamtgesellschaftliche Relevanz zu verdeutlichen.

Mitgliederbefragung der bayerischen Piraten

Der Landesverband Bayern der Piratenpartei hat inzwischen über 2500 Mitglieder. Um diese besser in die Partei einzubeziehen und zu verstehen, welche Bedürfnisse, Motivationen und Erwartungen unter den vielen Mitgliedern bestehen, soll eine Mitgliederbefragung im LV durchgeführt werden.
 

Um eine hohe Aussagekräftigkeit zu gewinnen, erhalten alle Mitglieder in den nächsten Tagen eine Einladung per E-Mail mit Zugangsschlüssel. Dies wird sicher stellen, dass nur bayerische Piraten einmal die Befragung ausfüllen können. Die Antworten werden völlig anonym gespeichert und ausgewertet, eine Rückverfolgung auf die teilnehmenden Piraten ist nicht möglich.
 

Die Fragen wurden durch ein Team entwickelt und gestestet, zu denen auch erfahrene Statistiker und Politologen gehören. Wir hoffen auf rege Teilnahme – die Ergebnisse werden entscheidend zur Gestaltung der Zukunft unserer Partei beitragen.
 

Die Ergebnisse der Befragung werden nach dessen Ende auf der Announce-Liste der Piraten Bayern veröffentlicht.

Newsletter Januar 2010

Ahoi Piraten,
dies ist des bayerischen Newsletter dritter Streich. Wir hoffen natürlich, dass ihr alle gut in das neue Jahr gerutscht seit. Der Landesverband arbeitet daran, dass 2010 ein erfolgreiches Jahr für die Piraten wird.

Neue Formularitäten beim Mitgliedsbeitrag

Delegiertenordnung in der Piratenpartei – Telefondebatte Bayern

Es war wieder so weit. Am 30.12. fand die zweite Telefondebatte in Bayern statt. Und wieder wurde ein heißes Thema gewählt: Delegiertenordnungen in der Piratenpartei.

Einen Konsens oder ein Ergebnis wurde zwar nicht erzielt, aber das ist ja nicht das Ziel. Ich denke die anwesenden konnten an den Ansichten der anderen wachsen. Aber hört ruhig selbst.

Herzlichen Glückwunsch Wikipedia

Herzlichen Glückwunsch Wikipedia

Piratenpartei gratuliert Wikipedia zum Erfolg

Heute, am 27. Dezember hat die deutsche Online-Enzyklopedie Wikipedia die unglaubliche Zahl von einer Million Artikeln erreicht. Herzlichen Glückwunsch von allen Piraten zu diesem außergewöhnlichen Erfolg!

1. Telefondebatte in Bayern – Urabstimmungen in der Piratenpartei

Hier findet ihr die erste Telefondebatte die in Bayern geführt wurde. Und zu beginn gleich ein heißes Thema:

Braucht die Piratenpartei ein online Urabstimmungssystem? Wenn ja, wie soll es aussehen? Was soll damit verpflichtend abgestimmt werden?

Darüber diskutierten Mitglieder aus ganz Bayern und hier ist die Aufzeichnung dazu.

Schule darf kein Hochsicherheitstrakt sein

Wie die Abendzeitung berichtet [1] plant eine Grundschule im oberbayerischen Gilching für Anfang Januar den Zugang zum Schulgebäude am Nachmittag nur noch mit elektronischem Fingerabdruck zu ermöglichen. Begründet wird diese Maßnahme von der Schulleitung mit Angst vor Amokläufern.

"Eine Schule sollte ein Ort sein, an dem die Schüler sich wohlfühlen und

Traurige Nachricht aus Österreich

Florian Hufsky / 'http://blog.dachl.info/2009/12/18/traurige-nachricht-aus-osterreich/' (cc)Am vergangenen Mittwoch ist Florian Hufsky verstorben. Er war der Gründer und ehemalige Vorstandsvorsitzende der Piratenpartei Österreich, sowie Gründer zahlreicher anderer Projekte. Von Piraten aus aller Welt kommen derzeit Beileidsbekundungen über den Verlust des Freundes und Vorbilds.