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Gender: Pirat

Oder: Piraten sind einfach Menschen!
Ein Gastbeitrag von Astrid Steinmann

(Zusammenfassung) Piraten sind all das, was Ihr Euch nichtmal vorstellen könnt. Männer und Frauen sind allerdings auch dabei.

Ich bin Mitglied der Piratenpartei. Das heißt, eigentlich bin ich ja ohne Glied, und damit sind wir auch schon beim Thema, nämlich bei der Piratenpartei und dem fehlenden Problembewusstsein bezüglich der „Genderpolitik“. Heutzutage benutzt man ja gern ausländische Begriffe, also erkläre ich das mal: „Gender“ ist das englische Wort für das „soziale Geschlecht“. Ironischerweise bezieht sich die Kritik hier aber auf das biologische Geschlecht. Oder anders gesagt: Eigentlich wäre das richtige Wort „Sex“. Aber wenn man sagte, die Piraten hätten ein Sexproblem, wäre das vielleicht doch … justiziabel? Also wird das Wort „Gender“ so umgebogen, dass es passt, versteht ja doch niemand wirklich.

Kauders Angst vor dem Bürger

Wie erst gestern bekannt wurde, veranstaltete die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) am 21. September ihren Parlamentarischen Abend in der Deutschen Kinemathek in Berlin. Vor 100 Zuhörern versprach Siegfried Kauder (CDU), innerhalb der nächsten… 

Piratenpartei Bayern begrüßt dreitausendstes Mitglied

Der große Erfolg der Berliner Piraten bei der Abgeordnetenhauswahl am 18. September macht sich auch in den anderen Landesverbänden der Piratenpartei bemerkbar. Bundesweit steigen die Mitgliederzahlen rasant an. Der Landesverband Bayern zählte vor der Abgeordnetenhauswahl… 

Treffen der Sozialpiraten in Nürnberg

Die Sozialpiraten treffen sich am 24. und 25. September in Nürnberg zu ihrem zweiten Real-Life-Treffen, um über konkrete Modelle zur Umsetzung von „ReSET“ zu sprechen. „ReSET“ ist die Abkürzung des im Grundsatzprogramm der Piraten verankerten „Rechts auf sichere Existenz und gesellschaftliche Teilhabe“, das nach dem Wunsch der Piraten für alle bedingungslos und individuell garantiert werden soll.

Piraten im Abgeordnetenhaus: Herzlichen Glückwunsch nach Berlin!

Unsere Berliner Freunde haben den Sprung ins Abgeordnetenhaus mit knapp 9% der abgegebenen Stimmen eindrucksvoll gemeistert und damit den wohlverdienten Lohn für viele Wochen und Monate harter Arbeit erhalten. **Hierzu gratulieren wir bayerischen Piraten von… 

EINLADUNG: Wahlparties der Piratenpartei in Bayern

Die Umfragen von ARD und ZDF zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin sehen die Piratenpartei bei bis zu 6,5% und machen uns große Hoffnung, diesen Sonntag erstmals in ein Landesparlament einzuziehen. Wie auch immer das endgültige Ergebnis… 

Newsletter August.1

Inhalt: * Volksbegehren * Frankenplenum * Landesparteitag * Infostand in Niederbayern * Sommerfest Oberbayern * Termine * Infos zum Volksbegehren gegen Studiengebühren Am Mittwoch, den 10. August, wurde auf einer Pressekonferenz in München von Stefan… 

Volksbegehren Studiengebühren

Ahoi Piraten, die Piratenpartei Bayern startet ihr erstes Volksbegehren. Wir wollen die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern erreichen. Dazu werden für den Antrag 25.000 Unterstützerunterschriften benötigt. Auftakt der Aktion war eine Pressekonferenz heute in München,… 

piratenpartei-bayern.de ist umgezogen

Wir haben die Webseite piratenpartei-bayern.de heute von unserem alten Server auf einen Neuen und von Drupal auf Worpress umgezogen. Die Einträge und Kommentare sind weitgehend alle migriert worden. Wir hoffen so in Zukunft für Leser… 

Kommt zum „Sicherheitskongress“ der Jungen Piraten!

Programm online! Anmeldung zum Camp (7.-14. August) Wenn es in der Politik um Gefahr und Sicherheit geht, werden mit erstaunlicher Wirkung mehr oder weniger weit hergeholte Schreckgespenster von Terrorismus und Epidemien bis hin zu Facebook-Parties… 

Einladung zur Podiumsdiskussion über Netzpolitik in Augsburg

Ahoi,

der Bezirksverband Schwaben der Piraten lädt zur Podiumsdiskussion "Netzpolitik im 21 Jahrhundert" ein. Am Montag den 11 Juli 2011 stellen sich Dorothea Bär (Stv. Generalsekretärin CSU), Sebastian Nerz, Stefan Körner und Dr. Reinhard Brandl (MdB CSU und Mitglied der Enquete-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft" des Deutschen Bundestages) fragen zum Thema Netzpoltik im Zeughaus in Augsburg. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Newsletter Juni

## Themen

1. Unter bunter Flagge
1. Bericht vom Corso Leopold München
1. Kommunalpolitik-BarCamp in München
1. OM11 Ticketverkauf
1. Wahlkampf-Auftakttreffen für 2013
1. Südstadtfest Nürnberg
1. Spendenumfrage

Bundesregierung scheut nicht den Verfassungsbruch

Bis zum 30. Juni dieses Jahres gab das Bundesverfassungsgericht der deutschen Regierung Zeit, um das verfassungswidrige Bundeswahlgesetz zu ersetzen. Diese Frist wird die Regierung allem Anschein nach verstreichen lassen.

Die neulichen Aussagen von Vertretern der Regierungsparteien, eine Reform dürfe nicht vorschnell durchgeführt werden, verwundern sehr angesichts der vielen Zeit, die das Bundesverfassungsgericht der Regierung gab – bereits Anfang 2009 wurde dieselbe Begründung von der damals regierenden schwarz-roten Koalition dazu verwendet, um eine Neufassung des Gesetzes vor der Bundestagswahl zu verhindern.

»Die Regierung war wieder Mal untätig. Das kann sie gut.«, kommentiert Aleks Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piraten in Bayern die Situation, »Unsere Regierung läuft sehenden Auges in eine Verfassungskrise. Es scheint, als wolle diese Regierung das bisschen Bürgerbeteiligung auch noch abschaffen.«

»Die Lachnummer um das Bundeswahlgesetz zeugt von mangelndem Respekt gegenüber dem Bürger und gegenüber dem Bundesverfassungsgericht – für diese Regierung nicht das erste Mal! «, verdeutlicht Stefan Körner, Vorsitzender der Piratenpartei Bayern. »Diese Regierung entscheidet allem Anschein nach nur dann, wenn die Lobby hinter einem Gesetz groß genug ist oder die eigenen Interessen direkt tangiert werden.«

Dass es um das Thema Wahlgesetz geht, ist besonders besorgniserregend. Stefan Körner dazu: »Wahlgrundsätze gehören zu den wichtigsten Bausteinen einer Demokratie und dürfen keinesfalls politischen Machtspielchen oder taktischen Interessen einzelner Parteien zum Opfer fallen!«

Die Traumwelt des CSU-Innenministeriums

"Gewalt gegen Polizeibeamte auf dem Vormarsch", behauptet das bayerische Innenministerium und mit ihm der bayerische Innenminister Herrmann. Damit die Statistik des bayerischen Staatsministerium des Inneren zum Tenor der Pressemitteilung [1] passt, wird kurzerhand Beleidigung zur Gewalttat erklärt.

»Typische Taktik ultrakonservativer Politiker, Daten so lange zu manipulieren, bis sie eine Atmosphäre der Angst erzeugen.«, stellt Aleks Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei, fest, »Denn wo Visions- und Tatenlosigkeit herrschen, wie in der aktuellen Politik, müssen Ängste geschürt werden, um die Öffentlichkeit zu erreichen. Dieses Mal definiert das bayerische Innenministerium einfache Delikte wie Beamtenbeleidigung als "Anwendung psychischer Gewalt". Damit macht sich das Innenministerium lächerlich und verhöhnt die tatsächlichen Opfer von Gewalt unter den Polizeibeamten.«

Eine Spende für die Freiheit

Stefan Körner

Für politische Arbeit braucht man Geld. Das ist die Realität. Zwei Herausforderungen in nächster Zeit liegen uns am Herzen: Der Christopher Street Day und das Casting des Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl in Neumarkt.

Es ist unser Ziel, bei allen CSDs in Bayern mitzumachen. Und wir wollen den besten Kandidaten zum Bürgermeister in Neumarkt aufstellen. Für diese beiden wichtigen Termine brauchen die Piraten in Bayern 7.000 EUR. Hilf uns, sie zusammen zu bekommen!

Jeder auch noch so kleine Betrag hilft!

Newsletter 05.2011

Ahoi Piraten,

aktuelles aus den Bezirken und vom Bund im Monat Mai.

## Inhalt

* OB Casting
* Kinder wollen Singen
* Christopher Street Day in Regensburg – Hilfe gesucht
* Bericht zum Bundesparteitag 2011.1
* Corso Leopold in München

Oberbürgermeister-Casting

Liebe Piraten!

Der große Zuspruch von Bürgern und auch aus unserer Partei zu unserer Aktion „Oberbürgermeister-Casting“ hat den Landesvorstand Bayern der Piratenpartei bewogen, daraus ein überregionales Leuchtturm-Projekt zu machen.
Wie Ihr vielleicht bereits gehört habt, suchen wir für Neumarkt in der Oberpfalz nichts weniger als den besten OB-Kandidaten, den wir nach seiner Kür durchgehend bis zur OB-Wahl am 25. September 2011 als Piratenpartei tatenreich zur Seite stehen und unterstützen werden.

Nach Schluss der Bewerbungsphase blicken wir einigermaßen aufgeregt auf unser vierköpfiges Kandidatenfeld bestehend aus einem 62-jährigen Dr.-Ing., einem motivierten 20-jährigen Nachwuchspolitiker, einem 43-jährigen Groß- und Außenhandelskaufmann und einem 35-jährigen angehenden Doktor der Molekularbiologie.

Server-Durchsuchung wegen französischem Ermittlungsverfahren

Internetdienste der Piratenpartei vor Bremen-Wahl offline

Die Server der Piratenpartei wurden heute vormittag um 9:15 Uhr auf Grund eines Durchsuchungsbefehls der Staatsanwaltschaft Darmstadt auf richterliche Anordnung hin abgeschaltet. Davon betroffen sind die Webseite der Piratenpartei Deutschland sowie der Landesverbände Rheinland-Pfalz, Nordrhein Westfalen (zeitweise) und Saarland. Außerdem können die Mailserver und viele weitere IT-Dienste – derzeit nicht angeboten werden.

Lobbyverband präsentiert Märchenzahlen

Die Business Software Alliance – die größte Lobbygruppe von Softwareherstellern – veröffentlichte am 12. Mai ihren [jährlichen Bericht zur Softwarepiraterie](http://portal.bsa.org/globalpiracy2010/);, in dem alleine in Deutschland unlizensierte Software im Wert von über 1,6 Milliarden Euro bemängelt wird. Unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Studie verbirgt sich aber nichts weiter als krude Propaganda, die Regierungen zur weiteren Gängelung von Nutzern aufruft.

Auf zum Bundesparteitag am 14.05.2011 in Heidenheim!

 Hallo!

Übernächstes Wochenende (14.-15.05.2011) findet in Heidenheim (an der Brenz) der Bundesparteitag der Piratenpartei Deutschland statt.

Man könnte glatt auf die Idee kommen, das sei noch in Bayern – tatsächlich ist es aber kurz hinter der "Grenze" bei unseren baden-württembergischen Piraten gelegen. Schon weil das so nahe liegt, wird es sicher spannend und am Abend auch lustig – kommt doch einfach mit 🙂

Wichtige Fragen und Antworten:

Save the Date: 17.09.2011 Landesparteitag Bayern

Die Druckerschwärze auf dem Vertrag ist noch frisch, aber jetzt steht es fest: unser Landesparteitag Bayern 2011.1 findet am 17.09.2011 in Germering bei München statt. Da die Einladungen erst später verschickt werden, streicht Euch den Termin im Kalender schon einmal an.

Mehr Details findet ihr über die dazugehörige Wiki-Seite.

Grüne für Vorratsdatenspeicherung

"Die GRÜNEN in Baden-Württemberg haben sich in ihrem Koalitionsvertrag für die Vorratsdatenspeicherung positioniert. Damit haben sie alle bisherigen Beteuerungen, eine Bürgerrechtspartei zu sein, lächerlich gemacht.", betonte Roland Jungnickel, stellv. Vorsitzender der Piratenpartei Bayern. "Besonders bitter ist das sicherlich für die Wähler, die ihre Stimme ’strategisch‘ verwenden wollten. Dies hat sich für die Bürgerrechtler unter ihnen als Bumerang erwiesen."

Im Grün-Roten Koalitionsvertrag wird festgelegt: "Bei der Vorratsdatenspeicherung setzen wir uns dafür ein, die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts präzise einzuhalten."

Dies öffnet die Tore für eine sehr weitreichende Vorratsdatenspeicherung, die das Bundesverfassungsgericht unter strengen Auflagen nicht vollends ausgeschlossen hat. Damit positionieren sich die Grünen weder gegen die Vorratsdatenspeicherung noch für vielbeachtete Alternativen wie ein sogenanntes "Quick Freeze" Verfahren.

"Dass dem Juniorpartner SPD in der künftigen Baden-Württembergischen Regierung die anlasslose Überwachung aller Bürger wichtig zu sein scheint, ist spätestens seit Schily bekannt.", so Jungnickel weiter. "Doch dass gerade die Grünen hier keinen deutlichen Akzent in ihrer eigenen Regierung setzen, zeigt wieder einmal, dass der gesamte Themenkomplex bei dieser Partei keine echte Priorität genießt".

Die Piratenpartei setzt sich seit ihrer Gründung gegen den Abbau von Bürgerrechten ein, dazu zählen neben der Vorratsdatenspeicherung unter anderem auch INDECT, ACTA und die Volkszählung 2011.

 

Newsletter 04.2011

Ahoi,

kurz vor Ostern noch ein Newsletter mit zwei Highlights:
Die Piratenpartei veranstaltet ein Online-Casting für den Oberbürgermeister-Kandidaten der Stadt Neumarkt. Außerdem veranstaltet der Landesvorstand Bayern eine öffentliche Vorstandssitzung.

Oberbürgermeister für Neumarkt i.d.OPf gesucht

Die Piratenpartei wird im Rahmen einer noch nie da gewesenen Aktion ihren Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters der Stadt Neumarkt in der Oberpfalz küren.

Zur Entscheidung in Fall „Heroin Kids“

Wie uns die Künstler informierten, hat die Richterin beschlossen, das von der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) angestrebte Verfahren einzustellen. Die BLM habe Behauptungen aufgestellt, ohne ein Gutachten vorlegen zu können. Zudem stellte das Gericht die Möglichkeit einer Entwicklungsbeeinträchtigung (ein Behauptung der BLM) überhaupt in Frage.

»Wir freuen uns, dass die Richterin mehr Verstand für die Kunst und deren Freiheit gezeigt hat als die Zensoren der BLM« stellt Aleks A.-Lessmann, politischer Geschäftsführer der Piratenpartei fest »Erneut erweist sich der sogenannte Jugendschutz als ein Mittel der Zensur wild galoppierender Moralapostel, wie es sich schon beim Jugendmedienschutzstaatsvertrag zeigte, den manche wiederbeleben wollen.«

Die Heroin Kids Künstlerin Corinna Engel dazu: »Die Richterin unterbrach letzten Mittwoch die Verhandlung, um ihre Kenntnisse weiter zu vertiefen. Es freut uns, dass Sie genau das getan hat. Ein Urteil gegen uns wäre ein Schlag ins Gesicht aller Künstler gewesen, die von den willkürlichen Sanktionen der BLM betroffen sind.«

Zum Fall "Heroin Kids":
Zwei Jahre arbeiteten Corinna Engel und Christian Kaiser aus dem bayrischen Kirchseeon am Projekt HEROIN KIDS. Sie setzten professionelle Models, aber auch Protagonisten aus dem einschlägigen Milieu, in Szene und schafften so Bilder, die auf beeindruckende
Weise junge, drogenabhängige Menschen im Stadium des Zerfalls zeigen.

Die BLM warf den Künstlern, die durch den Düsseldorfer Medienanwalt Dr. Daniel Kötz vertreten werden, jedoch vor, auf ihrer Internetseite „entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte“ öffentlich zu machen, die „sozialethisch desorientierend“ seien und verhängte ein Bußgeld. Die Künstler wehrten sich erfolgreich gegen diese Zensurmaßnahmen.

Neues aus den Bezirken und Bayern im April

## Inhaltsverzeichnis * [Aufruf zur Programmarbeit](#programmarbeit) * [BzV Mittelfranken](#mittelfranken) * [BzV Niederbayern](#niederbayern) * [BzV Oberbayern](#oberbayern) * [BzV Oberpfalz](#oberpfalz) * [KV Neumarkt](#kvneumarkt) * [Bezirksparteitag Schwaben](#bzptschwaben) * [Termine](#termine) * [Anregung? Lob? Kritik?](#anregung) ## Aufruf zur Programmarbeit Gemeinsam… 

Das „Zensursula-Gesetz“ ist tot! – Websperren vom Tisch.

Pressemitteilung der Piratenpartei Deutschland – Veröffentlicht am 6. April 2011

Die Piratenpartei Deutschland zeigt sich sehr erfreut über den Sinneswandel der schwarz-gelben Bundesregierung. Die Koalition hat das Zugangserschwerungsgesetz ("Zensursula-Gesetz") gekippt.

Ein trauriges Kapitel deutscher Gesetzgebung wurde von Union und FDP jetzt endlich geschlossen. Mit unglaublicher Polemik gegen die Fachwelt und gegen die Opferverbände wurde das Gesetz seinerzeit zwischen November 2008 und Juni 2009 vom damaligen Wirtschaftsminister zu Guttenberg und Familienministerin Ursula von der Leyen durch das Parlament gepeitscht.

Die Arbeit der Piratenpartei und anderer Bürgerrechtsorganisationen hat sich bezahlt gemacht. Ohne den Erfolg der Piratenpartei bei der Bundestagswahl 2009, der vor allem der Ablehnung von Internetsperren zuzuschreiben ist, und ohne den beständigen Druck, den die PIRATEN von Anfang an ausgeübt haben, wäre dieses Thema wohl nie bei den Regierungsparteien angekommen. Auch die beharrliche Arbeit von AK Zensur und MOGIS hat in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass endlich ein Umdenken stattgefunden hat.

Der stellvertretende Vorsitzende der Piratenpartei Deutschland Andreas Popp kommentiert erfreut: »Seit der letzten Bundestagswahl hat sich die Mehrheit der Abgeordneten immer vollmundig gegen das Zensurgesetz ausgesprochen. Statt es jedoch tatsächlich abzuschaffen, hat die Bundesregierung das Gesetz per Verfassungsbruch in eine Art Winterschlaf befördert. Der Beschluss, dieses unsägliche Machwerk nun zu kippen, war überfällig. Hoffentlich erledigt sich bald auch die Schnapsidee der Vorratsdatenspeicherung«.

Die Vorstellung, Freiheit und Liberalität des Internets durch Sperren einzuschränken, widerspricht den demokratischen Grundsätzen, für die die Piratenpartei kämpft. Dieser Erfolg motiviert uns, unsere Stimme auch weiterhin gegen jede Bedrohung der freien Meinungsäußerung, die Einschränkung von Bürgerrechten und eine Entwicklung hin zum Polizeistaat zu erheben. Im Kampf gegen die europäische Variante der Websperren ("Censilia", nach der schwedischen Europakommissarin Cecilia Malmström), geben die Piratenparteien in Europa nun erst recht nicht nach.

Gerade im Hinblick auf die von der Europäischen Kommission geschaffene neue Rechtslage im Bezug auf Themen wie ACTA, IPRED sowie INDECT sehen sich die Piraten darin bestätigt, weiterhin ausdauernd für ihre Ziele zu kämpfen.

CSU-Innenminister Friedrich hat seine Hausaufgaben nicht gemacht

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland (FTD) berief sich Innenminister Friedrich auf alte Argumente für die Vorratsdatenspeicherung (VDS), um seine Kabinettskollegin Leutheusser-Schnarrenberger aufzufordern, ihren Widerstand dagegen aufzugeben. Damit reiht er sich nahtlos in die Reihe seiner Amtsvorgänger ein.

"Menschenhandel, Kinderpornografie und Terroranschläge nennt Bundesinnenminister Friedrich in einem einzigen Satz, um die Vorratsdatenspeicherung fordern zu können, und versucht damit erneut den vom Verfassungsgericht gerügten Plan der perfekten Überwachung aller Bürger voranzutreiben." so Roland Jungnickel, stellvertretender Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Piratenpartei in München.

"Wir fordern den Innenminister auf, seine Haltung zur Unschuldsvermutung aller Bürger zu korrigieren. Es ist untragbar, dass Innenminster in Deutschland es scheinbar als Voraussetzung für die Amtsübernahme betrachten, in jedem Bürger dieses Staates einen Terroristen, Kinderschänder oder Menschenhändler zu sehen." bekräftigt Stefan Körner Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Piratenpartei die Haltung der Bayern.

Dabei hat eine Untersuchung der deutschen polizeilichen Kriminalstatistik im Januar ergeben, dass eine Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten bei der Verfolgung schwerer Straftaten keine Wirkung hat. Im Gegenteil: Vorratsdatenspeicherung kann die Kriminalitätsbekämpfung sogar erschweren.

Um der ausufernden Erfassung sensibler Kommunikationsdaten zu entgehen, würden verstärkt Internetcafés, öffentliche WLAN-Zugänge, Anonymisierungsdienste, öffentliche Telefone und nicht-elektronische Kommunikation genutzt. Solche Vermeidungsmaßnahmen können nicht nur Vorratsdaten die Aussagekraft nehmen, sondern zugleich gezielte Überwachungsmaßnahmen vereiteln, wie sie ohne Vorratsdatenspeicherung noch möglich gewesen wären. Insgesamt kann eine Vorratsdatenspeicherung dadurch der Verfolgung von Straftaten abträglich sein, indem sie einige Ermittlungen erleichtert, weit mehr Ermittlungen aber vereitelt.

"Innenminister Friedrich sollte ob seines Unwissens besser heute als morgen zurücktreten", fügt Jungnickel hinzu "Es ist unerträglich, wie dieser Innenminister mit völlig falschen Behauptungen die Bevölkerung verunsichert".

[Update] Piratenpartei Bayerns benennt sich um, trennt sich von der Bundespartei

Aus PIRATEN wird CPU.

Mit 104 Stimmen denkbar knapp hat der gestern eilig einberufene kleine Parteitag der Piratenpartei in Seeligenstadt, Bayern, beschlossen, sich umzubenennen. „Computer und Piraten Union“ (CPU) lautet ab sofort der Name des bayerischen Landesverbands der PIRATEN. Hintergrund ist die ständige Verwechslung der Partei mit den Seeräubern vor der Küste Somalias.

Man bedauere die mögliche Verwechslungsgefahr mit der CSU nur bedingt, so der CPU-Landesvorsitzende Stefan Körner in einem Interview: „Schließlich zeigt der Kurs der Regierung in Sachen Atompolitik, dass man den eigenen Wählern es eigentlich nicht zutraut, eins und eins zusammenzuzählen. Es tut uns und Bayern nicht weh, wenn künftig das eine oder andere Kreuz versehentlich bei der CPU statt der CSU gemacht wird“.

Am Parteiprogramm der nun auf die Mitte zusteuernden Freibeuter der deutschen Politik ändert sich nichts. Der Politische Geschäftsführer Aleks A.-Lessmann dazu: „Wir sind Piraten, und stehen zu einem wirklichen liberalen Kurs! Allerdings leben wir in Bayern. Hier gehen die Uhren halt noch anders. Man darf sich von der Staatspartei CSU nicht allzu weit entfernen. Die FDP hat das sehr erfolgreich praktiziert: Seitdem die freien Demokraten an der Bayerischen Landesregierung beteiligt sind, genießen sie die Nestwärme der CSU. Und da möchten wir auf Dauer auch hin.“

Piratenpartei warnt private Anleger vor riskanten Finanzprodukten mit erneuerbaren Energien

In Deutschland wurden im Jahr 2010 rund 30 Milliarden Euro in erneuerbare Energien und andere grüne Technologien investiert. Einige von Emittenten aufgelegte Anlageprodukte zur Finanzierung derartiger Projekte sind jedoch höchst riskant. Die Piratenpartei Bayern warnt private Anleger deshalb eindringlich vor Investitionen in Genussrechte oder unbesicherte Schuldverschreibungen, die unter dem Eindruck der jüngsten Reaktorunfälle in Japan als zukunftssichere und rentable Investitionen beworben werden.

Newsletter 03.2011

Inhaltsverzeichnis
Hambacher Fest 2.0
Frühling der Freiheit
Finanzplanung 2011

Die Piratenpartei lädt zur politischen Diskussion

Dieses Jahr laden die drei fränkischen Bezirke der Piratenpartei im Rahmen des „Frankenplenums“ erstmals zu einer öffentlichen Diskussionsrunde rund um Landes- und Regionalpolitik ein. Die Veranstaltung findet in Nürnberg am 02.04. 2011 im Nachbarschaftshaus Gostenhof (Adam-Klein-Straße 6, 90429 Nürnberg) statt. Besonderer Wert wird auf die Themen Justiz, Demokratie und Bildung gelegt.

Kerngedanke ist gelebte Basisdemokratie, das heißt, jeder ist eingeladen, piratisch relevante Themen vorzuschlagen. Interessenten können sich per E-Mail bis Mitte März unter unten stehender Kontakt-E-Mail-Adresse als Redner melden
und den Piraten Diskussionspapiere zur Verfügung stellen. Auch wer selbst keine Themen einreichen möchte, ist herzlich willkommen, da die Veranstaltung sowohl Piraten als auch Nicht-Piraten offensteht.

Es wird zu mehreren Themengebieten parallel referiert. Im Anschluss an die Redebeiträge soll das Thema – auch kritisch – mit dem Publikum erarbeitet und diskutiert werden.

Weitere Details und eine Tagesordnung werden in den nächsten Wochen veröffentlicht. Die Organisatoren stehen unter vorstand@piraten-mfr.de
jederzeit Rede und Antwort.

Pressekontakt:
Piratenpartei Deutschland
Bezirkspressestelle Mittelfranken
E-Mail: presse@piraten-mfr.de
Tel: (09 11) 8 94 60 47
Fax: (09 11) 8 94 60 48
Postfach 35 24
90017 Nürnberg

Hambacher Fest 2.0

FlyerFür mehr Freiheit und Demokratie rufen die Piratenpartei Rheinland-Pfalz und Mehr Demokratie e.V. am 19.03.11 um 15:45 zum Marsch aufs Hambacher Schloss auf.

Wir treffen uns ab 15:00 Uhr in Neustadt an der Weinstraße Ortsteil Hambach auf dem Parkplatz hinter dem Freibadbad (Ecke Dammstraße / Eichstraße). Von dort werden wir auf der historischen Route zum Hambacher Schloss laufen, um gegen den weltweiten Abbau demokratischer Rechte zu demonstrieren.

Das Hambacher Fest von 1832 gilt als Wiege der Demokratie in Deutschland. Bereits damals begehrten die Menschen auf gegen Unterdrückung und Zensur und forderten ihr Recht auf Versammlungs-, Presse- und Meinungsfreiheit. Volkssouveränität und Bürgerrechte sind auch heute wieder in Gefahr, eingeschränkt zu werden. Nicht nur in Deutschland versucht die politische Klasse ihre Macht durch neue Sicherheitsgesetze und dem Einsatz von Polizei und Militär zu erhalten.

Die Proteste in Tunesien, Ägypten, Libyen, Baden-Württemberg und anderswo zeigen, dass der Wunsch der Menschen nach Demokratie Vorrang haben sollte gegenüber dem Machtstreben einer Minderheit. Heute wie damals reagiert die Obrigkeit mit vermehrter Repression auf Proteste und verfolgt Oppositionelle, um sie mundtot zu machen.

Weiterführende Informationen und Anmeldungen:
Hambacherfest.net

Wen kümmern Gesetze, wenn man bei der Polizei ist?

Bundestrojaner vom CCC (Lizenz CC-BY-SA 2.0 mellowbox)Wie der Spiegel Online berichtet, wurde einem kaufmännischen Angestellten seitens der Beamten des Landeskriminalamtes Bayern Spionagesoftware installiert, die alle 30 Sekunden ein Abbild des Monitors erstellt und an die Behörden weiterführt. Dadurch wurden nicht nur intimste Daten des Betroffenen, sondern auch aller mit ihm kommunizierenden Personen an die Ermittlungsbehörden übermittelt.

Dazu ist das Landeskriminalamt zwar berechtigt, jedoch nur bei Gefahr für ‚Leib, Leben oder Freiheit‘ einer Person oder wenn der Bestand des Staates in Gefahr ist. Beides traf in diesem Fall nicht zu. Der Mann ist des Medikamentenhandels verdächtigt. Doch bis heute ist nicht einmal Anklage erhoben worden, was an der strittigen Legalität der Ausfuhr legaler Betäubungsmittel in andere Länder liegen mag. Seine Taten sind allem Anschein nach in Deutschland legal. Die vom Gesetzgeber vorgesehenen Hürden des Polizeiaufgabengesetz Art 34d wurden hierbei schlicht ignoriert.

"Wir haben immer davor gewarnt, dass einmal vorhandene Werkzeuge immer auch für andere Zwecke missbraucht werden", bemängelt Stefan Körner, Vorsitzender der PIRATEN in Bayern, das Vorgehen der Ermittlungsbehörden. "Dass dabei permanent mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird schmerzt Datenschützer, Bürgerrechtler und Steuerzahler gleichermaßen", so Körner weiter.

Die Piratenpartei fordert den Gesetzgeber auf, die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts, dass ein Computer etwas Privates ist und auch so behandelt werden muss, zu akzeptieren. Die so genannte Onlinedurchsuchung muss dringend wieder abgeschafft werden. Die Werkzeuge, mit denen die Ermittler der Bevölkerung gegenüberstehen, sollten nicht denen aus totalitären Staaten entsprechen. Das ist unserer Gesellschaft unwürdig! Hierzu haben die Piraten in Bayern auch schon auf ihrem zweiten Landesparteitag 2010 Position bezogen: "Keine heimliche Onlinedurchsuchung"

In einem Rechtsstaat müssen sich alle Teilnehmer an der Gesellschaft an die Regeln halten. Ganz besonders der Staat und seine Behörden. Es nicht zu tun verletzt die freiheitliche demokratische Grundordnung. Wir hoffen, dass der Bayerische Freistaat alle Beteiligten an diesem Gesetzesbruch entsprechend behandelt und Taten folgen lässt.

Bildnachweis: Bundestrojaner vom CCC (Lizenz CC-BY-SA 2.0 mellowbox)

„Regierung des Geldes“ oder Sozialismus

Zu den wirren Aussagen bayerischer FDP-Abgeordneter zur Netzneutralität

Save the Internet (CC BY-NC-SA 2.0 Squirmelia)Am Freitag wehrte die Koalition einen Antrag der Grünen zur Netzneutralität ab. "Dies wäre an sich nicht weiter erwähnenswert. Betrachtet man allerdings die Argumente, die hierbei auch und vor allem von der FDP an den Haaren herbeigezogen werden, kann man das dann doch nicht unkommentiert stehen lassen", so Stefan Körner, Vorsitzender der Piraten in Bayern, in einer Stellungnahme.

Darin tat sich der vermeintlich liberale Parlamentarier und Netzpolitiker Jimmy Schulz besonders hervor, indem er von "sozialistischer Gleichmacherei" und "Das ‚Sozialismus-Internet‘ haben wir schon in China" sprach und sich damit entweder Unkenntnis der Materie oder bewusstes Täuschen vorwerfen lassen muss. Beides ist kaum schmeichelhaft.

"Es ist erschreckend, wie immer wieder versucht wird, die Grundfesten des Internets zu beschädigen. Dazu gehört eben auch, dass alle Datenpakete im Web den gleichen Wert haben und mit der gleichen Priorität behandelt und transportiert werden." so Körner weiter "An der Netzneutralität darf nicht gerüttelt werden – ohne Wenn und Aber!"

"Anscheinend reagiert die FDP immer dann mit einem Beißreflex, wenn ein demokratischer Staat überhaupt irgendwo aktiv wird. Liberale Politik heißt eben nicht, den demokratischen Rechtsstaat komplett zu negieren oder wie die FDP derzeit ständig als Sozialismus anzubrüllen.", stellt Klaus Mueller, Beisitzer der Piratenpartei in Bayern, fest, "Grundliberale Ideen wie der Ordoliberalismus und die daraus folgende Soziale Marktwirtschaft zeichnen sich eben nicht durch eine totale Staatsferne aus, sondern durch einen freien Spielraum innerhalb eines klugen politischen Rahmens."

"Die Abkehr der FDP vom Liberalismus zeigte sich deutlich bei den Gesetzen zur "Deregulierung" der Finanzwirtschaft, die schließlich in die Finanzkrise führten. Dass die Kritik am real existierenden Neoliberalismus und seinen Auswirkungen ausschließlich aus der klassisch linken Ecke kommt, ist kein gutes Zeichen für eine Partei wie die FDP, die vorgibt, die liberalen Werte zu pflegen." so Mueller weiter.

Die FDP taugt leider nicht mehr zur Verteidigung einer wirklich liberalen Politik. So kann man ihr auch nicht die Verteidigung einer der wichtigsten Basen der Meinungsfreiheit – dem Internet – überlassen. Zu schwer wiegt der Verdacht, dass diese dann ebenfalls verkauft wird.
Umso mehr erschreckt es, wenn Politiker wie Jimmy Schulz, die früh und klug für ein freies Internet gekämpft haben, sich zu unkritischen Schlagworten wie "Internetsozialismus" hinreißen lassen. Ist die real liberale Idee schon so beliebig geworden?

Um die Freiheit im Internet für alle zu erhalten, muss die Neutralität und Gleichbehandlung aller Nutzer durch die Netzbetreiber durch staatliche Aktivitäten sichergestellt werden. Hier von Sozialismus zu reden ist billige Polemik im Dienste von Interessen, die nicht der Demokratisierung der Gesellschaft dienen.

Bildnachweis: CC BY-NC-SA 2.0 Squirmelia

PIRATEN fordern ein Ende der Studiengebühren in Bayern

Gestern hat die Minderheits-Landesregierung in Nordrhein-Westfalen mutig ein Ende der Studiengebühren beschlossen. Da verwundert es doch sehr, wenn das reichste Bundesland der Republik weiterhin an den unsozialen Studiengebühren festhält.

"In Bayern muss ein Student bis zu 1.000 Euro pro Jahr bezahlen – alleine für das Privileg zu studieren. So werden wir nicht wieder zu einer Nation der Dichter und Denker", erklärt Stefan Körner, Vorsitzender der Piratenpartei Bayern, "Die Zukunft unseres Landes hängt maßgeblich von der Bildung und Ausbildung der nächsten Generation ab. Studiengebühren behindern intelligente junge Menschen in ihrem Lebensweg und schaden damit der Volkswirtschaft. Es wird Zeit, dass die Landesregierung dies erkennt und die Gebühren abschafft."

In diesem Zusammenhang soll nicht unerwähnt bleiben, dass kurz vor dem Weihnachtsfest des abgelaufenen Jahres ein Schreiben des bayerischen Ministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Wolfgang Heubisch (FDP), an die Vorstände der Hochschulen in unserem Bundesland veröffentlicht wurde. Seither ist bekannt, dass die erhobenen und nicht eingesetzten Studiengebühren bereits vor einem Jahr die Gesamtsumme von 100 Millionen Euro überschritten hatten – ein klarer Fingerzeig dafür, dass die Gebühren keinem anderen Zweck dienen als einer Reduzierung der Studierendenzahlen. Wir Piraten halten das für eine falsche Politik und fordern eine Abkehr davon, und verlangen stattdessen ein stärkeres Engagement für mehr Bildung in unserem Land. Wahlkampfversprechen allein werden die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen nicht garantieren können.

Einladung zum Piratigen Aschermittwoch der Piratenpartei, 09. März.2011

Piratiger Aschermittwoch 2011Am Mittwoch, den 9. März 2011 findet im TSV Ingolstadt Nord der zweite piratige Aschermittwoch der Piratenpartei statt.

Der Kreisverband Ingolstadt hat die Ehre, Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet willkommen zu heißen und lädt selbstverständlich alle Ingolstädter herzlich zu dieser süffisanten Veranstaltung ein.

Beginn im Saal des TSV Nord-Ost (Wirffelstr.25, Ingolstadt) ist um 17 Uhr, der Einlass erfolgt ab 16:30 Uhr.

Aschermittwochs-Veranstaltungen von Parteien bieten die Möglichkeit mit den politischen Gegnern ins Gericht zu gehen. Der Tradition des politischen Aschermittwochs schließt sich die Piratenpartei wie bereits letztes Jahr
sehr gerne an.

Die wichtigsten Themen der Veranstaltung:

  • Von Moralbarbies und Kinderpornographie
  • INDECT – Big Brother 2.0
  • Korruptes Rattenpack – Die Korruption und die Altparteien
  • Radiergummipolitik – Analoge Strategien für digitale Probleme
  • Politik der Angst – Terrorpanik? Nein Danke
  • Wistleblowing im Zeitalter der Enthüllungsplattformen – Überwachung von unten nach oben
  • Three Strikes, ACTA, Abmahnwahn – Der Terror der Content-Mafia
  • Und die Eine oder Andere Überraschung

Unverbindliche Anmeldung und weitere Informationen bekommt ihr natürlich wie
gewohnt im Wiki. Dort könnt ihr auch Rückfragen stellen.

Über Besuch freuen sich eure Piraten aus Ingolstadt!