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Opposition im Bundestag spricht mit gespaltener Zunge

Nachdem die Sache schon eine halbe Ewigkeit läuft, meldet sich auch die Opposition im Bundestag endlich mal öffentlich zu Zensursulas Plänen zu Wort. Aber irgendwie weiß ich nicht wie ich Grüne und FDP hier einordnen soll. Das ganze stinkt auch hier nach zahnlosem Wahlkampfgezeter.

Mehr Post

Ich war gestern Abend noch schnell beim bayerischen Postfach. Zu meinem Erstaunen war dieses ganz leer, nur ein kleiner Schlüsselanhänger mit einem weiterem Schlüssel war zu finden. Dazu die Aufforderung die Post an einem etwas größeren Postfach abzuholen.

Fansubs: Kultur in einer neue Generation

Gerade einen tollen Rant gefunden (via netzpolitik, thx), wie Fansubs von Animes das Kulturverständnis einer neuen Generation darstellen.

Ich bin seit etwa 13 Jahren Anime-Fan, zeitweise mindestens so intensiv wie ich heute Pirat bin. Ich muss sagen ich finde das Beispiel so gut, dass ich es einfach nochmal „platt treten“ muss.

Uhl: Carechild verharmlost Kinderpornographie

Via gulli bin ich auf einen (zugegeben etwas älteren) Beitrag von Hans-Peter Uhl auf abgeordnetenwatch zum Thema Kinderpornos und Netzzensur gestoßen. Darin greift er insbesondere Carechild an, die in einer kleinen aber eindrucksvollen Studie gezeigt haben, wie schnell und problemlos man ohne Zensur der Kinderpornographie, die da gesperrt werden soll, zu Leibe rücken kann. Ich will mir da mal zwei Dinge zu Gemüte führen.

In eigener Sache: Mail-Adressen-Check

Update: Eigene Mailadresse falsch geschrieben. Peinlich. Sorry.

Ein Hinweis für alle Mitglieder und Bewerber des LV Bayern: Nachdem in den letzten Tagen einige Mitgliedsanträge eingetrudelt sind und wir gleichzeitig noch die Daten in das neue System migriert haben, kann es sein dass eventuell der ein oder andere Fehler eingeschlichen ist.

Entwurf von Zensurgesetz weiter verschärft

Ich kann diese Wahlkampfposse nicht mehr sehen. Unser beiden adligen Minister von der Leyen und zu Guttenberg übertrumpfen sich nun gegenseitig mit staatlichem Zensurdruck. Der aktuelle Entwurf des Zensurgesetzes aus dem Bundeswirtschaftsministerium stellt alles was Zensursula bisher den Providern aufgedrückt hat in den Schatten.

Aus Ernst wird Spiel

Die Zensurmaßnahmen von Ursula von der Leyen stoßen glücklicherweise weiterhin auf starke Kritik von allen Seiten. Die Studenten Farao & Thammi haben das ganze auf sarkastische aber auch lustig weiße verarbeitet, indem er eine Seite angelegt hat, auf welcher er die Besucher dazu aufruft zu wetten, welche Inhalte als nächstes zensiert werden. Unangefochten an der Spitze steht dabei – das dürfte niemanden überraschen – die Seite Wikileaks.

Schwedische Piratenpartei unter enormen Mitgliedsansturm

Durch das überraschende Urteil gegen die Betreiber der Seite „The Pirate Bay“ hat die Schwedische Piratenpartei „Piratpartiet“ einen enormen, noch nie da gewesenen Ansturm an Mitgliedsanträgen erhalten. Der Unmut über das Gerichtsurteil ist so groß, dass es in Etlichen Städten Kundgebungen und Demonstrationen gegeben hat.

Die Union und das Timing

Frau von der Laien hat ihr Ziel erreicht. Der leitkulturellen Volkseele ist genüge getan. Das Opfer ist im Rauch der Ritenschale emporgestiegen und der Zorn der Götter besänftigt, das verängstigte Volk ist zufrieden ob der Leistung der hohen Priesterin, mächtige Freunde in dunklen Ecken freuen sich über neue Optionen für ihr eigenes Treiben.

Schwedischer ISP legt IPRED fürs erste auf Eis

Das sich in Schweden die Content-Industrie und die Filesharer grade einen erbitterten Kampf liefern, dürfte spätestens seit dem Pirate-Bay-Prozess jedem klar sein. Der neuste Schlag auf die bösen Piraten ist IPRED, ein Gesetz welches den Rechteinhabern einen zivilrechtlichen(?) Auskunftsanspruch auf IP-Daten einräumt. Jetzt hat der schwedische Provider „Bahnhof“ fürs erste einen Strich durch die Rechnung gemacht. Er löscht einfach alle IP-Daten seiner Kunden, frei nach dem Motto: Was ich nicht hab, kann man von mir nicht verlangen.

Countdown zur Gründung der Jungen Piraten läuft

In einer Woche ist es soweit. Die Jungen Piraten, die Jugendorganisation der deutschen Piratenbewegung, will sich gründen.

Wann? Samstag, 18. April, 14:00
Wo? Kreativfabrik, Gartenfeldstraße 59 65189 Wiesbaden (Map)

Wenn Interesse an Mitfahrgelegenheiten aus Bayern besteht, Mail an: andreas[punkt]popp[ät]piratenpartei-bayern[dot]de

Es ist amtlich: Die PIRATEN treten zur Europawahl an

Nachdem wir 5333 Unterschriften eingereicht haben ist es nun offiziell: die PIRATEN sind bei der Europawahl am 7. Juni mit von der Partie. Nocheinmal danke an alle die uns unterstützt haben. Wer noch seinen Beitrag leisten will: Am 7. Juni ist die Europawahl und Unterschriften für die Bundestagswahl können wir auch noch gebrauchen 😉

15. April: Demo der Patentkritiker – RMS kommt nach München

Softwarepatente und Patente auf Leben gehören zur Zeit zu den größten Gefahren die „vom europäischen Patentamt“ ausgehen. Aus diesem Grund treffen sich Gegner von Biopatenten und Gegner von Softwarepatenten um 12 Uhr am Marienplatz zu einer gemeinsamen Demonstration. Ein besonderes Highlight wird dabei der Auftritt von Richard M. Stallman, dem Gründer des GNU-Projekts, und Vorsitzendem der Free Software Foundation.

Nach der Kundgebung geht es bis 14:00 durch die Münchner Innenstadt direkt
zum EPO – wo die Patentbeamten unter anderem mit dem konfrontiert werden,
was sie patentieren – nämlich lebenden, auf herkömmliche Weise (als ohne
Labor und Gentechnik) gezüchteten Tieren in Form einer Schweineherde.

Die Piratenpartei Bayern ruft alle Mitstreiter auf sich an der Demonstration zu beteiligen.

Raus in die Natur? Nicht wenns dort auch Killerspiele gibt

Update

Thorstens Twitter hat mich grade auf ein Ereignis hingewiesen, dass mir extremst aufstößt. Die Stadt Dortmund hat ein Live-Rollenspiel für Kinder verboten. Grund: Gewaltprävention. Das gibt nach dem Verbot des Intel Friday Night Game in Stuttgart dieser unsäglichen Killerspieledebatte eine ganz neue Dimension. Bisher war die Forderung immer: Weg vom Computer, raus in die Natur. Jetzt heißts also auch raus aus der Natur.

Frankreich: „Three-Strikes“ in Nacht-und-Nebel-Aktion durchgewunken

Wenn man was von „Three-Strikes“ hört, dann dachte man früher immer an die in den USA sehr beliebte Sportart Baseball. Vereinfacht gesagt heißt es dort: Trifft ein Schlagmann den Ball drei mal nicht, dann ist er raus. Wenn man heute was von „Three-Strikes“ hört, geht es um ein sehr grausames Derivat dieser Sportregel (Manchmal auch als „Graduate Response“ bezeichnet). Beschweren sich irgendwelche Content-Anbieter drei mal über einen bösen Raubmordkopierterroristen dann ist er raus, aber nicht aus dem Spiel, nein aus dem Netz. Ohne Richter, ohne Verfahren, ohne Beweise.

Verfassungsgericht erklärt Operation Mikado für rechtens

Eigentlich berichte ich sonst immer gern über Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, aber diesmal hab ich gemischte Gefühle. Im Rahmen der Operation Mikado wurden alle deutschen Kreditinstitute, die Kreditkarten herausgeben, dazu aufgefordert ihren gesamten Datenbestand nach einer bestimmten Buchung zu durchsuchen um Kunden einer ausländischen Kinderporno-Seite zu finden (lawblog.de hat die Details). Diese Praxis wurde nun schließlich vom BVerfG für rechtens erklärt.

Herrmann und die Tötungstrainingssoftware

Einige bayrische Gamer waren wahrscheinlich in Jubelschreie ausgebrochen, als Ex-Innenminister Beckstein bei seinem ersten Anlauf als Ministerpräsident kläglich an den Wahlurnen scheiterte. Der Franke war bekannt für seine demagogische Haltung gegenüber vom ihm so bezeichneten Killerspielen. Leider steht ihm sein Nachfolger Joachim Herrmann in nichts nach. In einer Pressemitteilung fordert auch er auf unterstem Niveau ein Verbot.

Europawahl: Bayern macht den Deckel drauf

Wie dem Banner auf der Webseite der Piratenpartei zu entnehmen ist haben die PIRATEN heute die Grenze von 4000 Unterschriften geknackt, die nötig ist um zur Europawahl anzutreten. Damit tritt die junge Partei zu ihrer ersten bundesweiten Wahl an.

Zensurgesetz im Eiltempo

Da hab ich Frau von der Leyens Plan unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Kinderpornographie eine Zensurinfrastruktur aufzuabauen dank dem mutigen Einschreiten der Provider und dem Sperrfeuer aus dem Justizministerium schon abgeschrieben, da kommt die Frau Ministerin aus der Versenkung wie ein Stehaufmännchen.

Stuttgart killt Spiele

Und wieder muss ich meinen Frust wegbloggen. Wie heise heute berichtet hat, hat die Stadt Stuttgart einen Pro-Graming-Event der Electronic Sports League (ESL) am 27.03. in der Stadt untersagt. Dabei sollten vor Publikum professionelle Spieler in den Disziplinen „Warcraft“, „Counter Strike 1.6“ und „Counter Strike: Source“ antreten.

Wem gehört die Tasche?

Auf dem Infostand heute (14.03.09) am Stachus hat jemand seine Tasche vergessen. Die Tasche ist schwarz und enthält zwei T-shirts.
Der Besitzer möge sich an hunderlach *bei* googlemail *punkt* com wenden.

Killerspieldebatte: Keinen Peil, aber mitreden

Wolfgang Bosbach, seines Zeichens stellvertrender Fraktionschef der CDU, ist ein Paradebeispiel eines Rampensau-Politikers. Das hat er mal wieder bei Hart aber Fair bewiesen. Dort gings in einem „extra“ um den Amoklauf von Winnenden und natürlich standen mal wieder die „Killerspiele“ auf dem Programm.

Welttag gegen Internetzensur

Von wegen freies Internet! Bereits zwölf Länder bedrohen die Freiheit des Internets durch Zensur und Repressionen gegen Cyberdissidenten. Sie gehen dabei so vehement gegen Blogger vor, dass diese Staaten sich den Titel „Feinde des Internet“ redlich verdient haben.Darauf macht die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) am heutigen „Welttag gegen Internetzensur“ aufmerksam.

Es ist noch nicht geschafft – wir sammeln weiter!

Zwar berichtet die Bundesseite der Piratenpartei derzeit davon, dass wir die nötigen 4.000 Unterschriften zur Teilnahme an der Europaparlamentswahl hätten, jedoch brauchen wir auch weiterhin möglichst viele Unterschriften.