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Gender: Pirat

Oder: Piraten sind einfach Menschen!
Ein Gastbeitrag von Astrid Steinmann

(Zusammenfassung) Piraten sind all das, was Ihr Euch nichtmal vorstellen könnt. Männer und Frauen sind allerdings auch dabei.

Ich bin Mitglied der Piratenpartei. Das heißt, eigentlich bin ich ja ohne Glied, und damit sind wir auch schon beim Thema, nämlich bei der Piratenpartei und dem fehlenden Problembewusstsein bezüglich der „Genderpolitik“. Heutzutage benutzt man ja gern ausländische Begriffe, also erkläre ich das mal: „Gender“ ist das englische Wort für das „soziale Geschlecht“. Ironischerweise bezieht sich die Kritik hier aber auf das biologische Geschlecht. Oder anders gesagt: Eigentlich wäre das richtige Wort „Sex“. Aber wenn man sagte, die Piraten hätten ein Sexproblem, wäre das vielleicht doch … justiziabel? Also wird das Wort „Gender“ so umgebogen, dass es passt, versteht ja doch niemand wirklich.

Siko, Wikileaks und Verantwortung

Wie jedes Jahr findet im Februar in München die Sicherheitskonferenz statt. Ein "Forum zur intensiven Diskussion der aktuellen und zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen" der "Entscheidungsträger der internationalen Sicherheitspolitik".

Es ist begrüßenswert, dass die Entscheidungsträger, welche die Sicherheit der Welt in ihren Händen tragen, einmal im Jahr zusammenkommen, um sich über Ihre wichtige Aufgabe auszutauschen. Denn dieser gesellschaftlichen Herausforderung bedarf es mehr als nur eines ḱlugen Kopfes. Die Sicherheitskonferenz vereinigt damit die Verantwortung all ihrer Teilnehmer.

Ein Samstag wie es ihn selten gibt

Heute war ein guter Tag. Ich bin zwar total durchnässt heim gekommen, aber es hat sich gelohnt. Der erste bundesweite Aktionstag gegen Netzzensur, war ein voller Erfolg. Aber der Reihe nach.

Heute früh bin ich mit Maxi und Gerd aus der Ingolstädter Ortsgruppe in den Zug nach München gestiegen. Dort erwartete mich gleich die erste Überraschung. Aus dem schönen Frankenland war bereits eine Gruppe von Mitdemonstranten im Zug. Auf dem Bahnhof sammelte sich dann bereits eine große Gruppe, so dass wir schon auf dem Weg vom Hauptbanhof zum Sendlinger Tor eine Demo hätten sein können.

Telekom, eine Notiz

Verstösse gegen die informationelle Selbstbestimmung sind heute an der Tagesordnung wie Waldsterben in den 80ern. Jeden Tag kommen kleine und große Meldungen die eine Politik für die Informationsgesellschaft dringend braucht.

Ich will gar keinen großen Katzenjammer wegen der T-Stasi Affaire anstimmen, auch will ich nicht besserwisserisch sagen „wir haben es ja schon immer gesagt“. Das ist ein Fall der Privatwirtschaft und den sollen die Kunden mit den Füßen ahnden.

Ein vager Verdacht…

…könnte genügen, um als Student oder Mitarbeiter an der Ludwig-Maximilians-Universität in München in die Überwachungsmühle des Verfassungsschutzes zu geraten.

Nachdem Deutschland auf Grund seiner Beteiligung am völkerrechtlich bedenklichen Kampfeinsatz in Afghanistan erstmals direkt von Freiheitskämpfern bedroht worden war, sah sich die bayerische Staatsregierung veranlaßt, die Universitäten des Freistaates durch den Verfassungsschutz kontaktieren zu lassen.