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Piratenpartei Mittelfranken gegen den Verkauf von Kundendaten bei Quelle

Im Zuge der Insolvenz der Quelle GmbH wurde bekannt, dass Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg wahrscheinlich die größte Kundendatenbank Deutschlands zu Geld machen will. Zusätzlich zu den Adressdaten soll auch ein Verkaufsmerkmal im Datensatz enthalten sein. Allerdings könnten Kunden auf eigenen Wunsch die Daten löschen lassen. Wir bieten einen Service, der Quelle-Kunden dies einfach macht.

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Piratenpartei Deutschland Landesverband Bayern

Nun brennen auch deutsche Unis

Piratenpartei Bayern unterstützt Studenten in Heidelberg und Münster

Als Reaktion auf die seit 13 Tagen stattfindenden Proteste in Österreich besetzten gestern Studenten der Neuen Universität Heidelberg zwei Hörsäle. Heute haben sich Studenten der Universität in Münster dem Bildungsstreik angeschlossen. Die Studenten fordern die Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen, eine bessere öffentliche Finanzierung der Universitäten, den Stopp der Ökonomisierung von Bildung und eine Reform des Bachelorsystems.

Piratenpartei Bayern unterstützt die Protestkundgebungen österreichischer Studenten und Lehrender

Die Piratenpartei Bayern (PIRATEN) unterstützt die Anliegen der Studenten und fordert im Rahmen ihres Parteiprogramms auch die deutschen Bildungsministerien dazu auf von Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren abzusehen und für freien Zugang zu Wissen und Bildung zu sorgen.

Wir freuen uns zu sehen, dass die österreichischen Studenten ihre Bürgerrechte wahrnehmen und sich aktiv für einen freien Wissenszugang einsetzen.

Umfrage zum Wahlkampf

Wir haben eine Umfrage zum Wahlkampf gestartet. Hier könnt ihr uns mitteilen, was euch so am Wahlkampf gefallen oder auch nicht gefallen hat und was beim nächsten Mal besser gemacht werden kann.

Hier klicken, um an der Umfrage teilzunehmen. Die Verarbeitung erfolgt natürlich absolut anonym.

Piraten gehen gestärkt aus Bundestagswahl hervor

Nach vorläufigen Hochrechnungen von Infratest dimap hat die Piratenpartei bei den Wahlen zum 17. Deutschen Bundestag einen Stimmenanteil von 2,0% erreicht.

Das außerordentlich gute Wahlergebnis ist ein wichtiger Schritt für die noch junge Partei. Es zeigt, dass ihre zentralen Anliegen – Bürgerrechtsschutz, ein faires Urheberrecht, mehr direkte Demokratie und der ungehinderte Zugang zu Wissen – bei immer mehr Menschen in Deutschland auf Zustimmung stoßen.

Sofortiger Ausstieg aus der Überwachungsspirale

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung vom 22.09.2009 überwacht die deutsche Justiz immer mehr Telefongespräche.[1] 2008 gab es 5.348 Verfahren, in denen Telefonate und Computerkommunikation abgehört wurden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Anstieg um elf Prozent. In Bayern stieg die Anzahl der Überwachungsmaßnahmen sogar um 30 Prozent. Diese Zahlen beziehen sich nur auf Abhörmaßnahmen im Rahmen laufender Ermittlungs- und Strafverfahren zu einem konkreten Straftatsverdacht. Präventive Abhöraktionen und Lauschangriffe der Polizei sind hier nicht erfasst, ebensowenig Eingriffe der Geheimdienste in das Fernmeldegeheimnis.

Einladung zu den Wahlparties in Bayern

Am 27. September ist Bundestagswahl und natürlich werden wir auch hier in Bayern Wahlparties veranstalten. Hierzu sind nicht nur Mitglieder sondern auch alle Wähler, Sympathisanten, interessierte Gäste und Vertreter der Presse herzlich eingeladen!

Piratenpartei zum Brandanschlag in Ansbach

Die Piratenpartei Deutschland und besonders deren Bezirksverband Mittelfranken sind in Gedanken bei den Opfern und deren Angehörigen des gewalttätigen Vorfalls am Carolinum in Ansbach. Nach der aktuellen Berichtslage ist es dem schnellen Eingreifen der Polizei zu verdanken, dass nicht Schlimmeres geschehen ist und der Täter schnell gefasst werden konnte. Obwohl Ansbach als mittelfränkischer Regierungssitz in der Innenstadt, in der sich auch das Carolinum befindet, eines der engmaschigsten Videoüberwachungsnetze in Bayern aufweist, ließ sich die Tat offenbar an den Überwachungsschirmen nicht vorhersehen.

Morgen ist Opt Out Day!

Am morgigen Donnerstag ist Opt-Out-Day. Wie bereits letzte Woche berichtet weisen wir mit dieser Aktion auf den faulen Datenschutzkompromiss hin, den die Regierung im letzten Sommer geschlossen hat und fordern alle Bürger auf, morgen zu ihren jeweiligen Meldeämtern zu gehen und mit Hilfe des sogenannten Opt-Out-Verfahrens die Weitergabe ihrer Daten zu unterbinden.

Lass Dich überwachen…

PIRATEN wohnen als „gläserne Bürger“ ein Wochenende lang öffentlich auf dem Marienplatz in München.

Am kommenden Wochenende werden Mitglieder unserer Partei unter der
ständigen Beobachtung durch die Passanten 33 Stunden lang auf dem Marienplatz arbeiten, essen und schlafen: Unter einem Pavillondach werden die Bewohner auf 20 Quadratmeter für jeden einsehbar ihrem gewohnten Tagesablauf nachgehen.

Stammtisch/Arbeitstreffen an anderem Ort

Da unser Stammlokal derzeit für 3 Wochen Urlaub macht, weichen wir diese Woche in eine neue Lokalität aus:
Stammtisch/Arbeitstreffen findet am Freitag den 28. August im Ristorantino „Sardo“ (Schwanthalerstr. 135) um 19:30 Uhr statt.
Wie immer sind auch Gäste herzlich eingeladen vorbei zu kommen. Ich werde voraussichtlich Piraten-T-Shirts zum Einkaufspreis von 5,- € verkaufen. Wo wir nächste Woche sein werden und ob wir in Zukunft wieder ins Bavaria gehen werden, ist noch unklar.

Die Anti-Kampagnen beginnen

Ein in der Netzwelt sehr bekanntes Zitat von Mahatma Gandhi lautet: First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win. In diesen Modell sind wir nun definitiv in der vorletzten Stufe angekommen. Auf der Seite Antipirat.de betreibt ein vermeintliches Mitglied von Bündnis 90/Grünen eine Hetzkampagne gegen die Piratenpartei. Wir können uns darüber jedenfalls nur freuen, es zeigt, dass uns die "großen Parteien" inzwischen als Gefahr sehen. Nur wer ignoriert wird ist unbedeutend.

Wikipedia ändert Lizenz

Vorgestern war es soweit: die deutschsprachige Wikipedia – das größte deutsche Open Content-Projekt – hat die Lizenz ihrer Inhalte geändert. Leider komme ich erst jetzt dazu darüber zu berichten. Ab sofort stehen alle ihre Inhalte unter der Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Unported – kurz: CC-BY-SA 3.0. Diese erlaubt genauso wie die alte Lizenz (GFDL) das bearbeiten und weiterverwenden und schreibt genauso vor, dass bearbeitete Versionen erneut unter der Lizenz stehen und die Autoren genannt werden müssen.

Eine klare Aussage

Johnny Haeusler hat auf Spreeblick kritisiert, dass es ihm an klaren Absagen an bestimmte Parteien im extremeren politischen Spektrum mangelt. Diesen Mangel möchte ich hiermit offiziell beheben:

Antwort an Herrn Pinkwart

Herr Pinkwart, seines Zeichens Minister für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (toller Titel) von NRW (FDP), hat sich auf dem Medienforum ja über unsere Partei geäußert.

Dass die Piratenpartei, die ja ein etwas verqueres Verhältnis zu solchen Rechten hat, sich so rasant verbreitet, finde ich zum Beispiel mehr als bedenklich. In Schweden hat sie ja bei der Europawahl über 7 Prozent bekommen, fast 20 sogar bei den Unter-Dreißig-Jährigen. In Deutschland liegen die Zahlen zum Glück noch deutlich darunter. Trotzdem stellt sich ganz klar die Frage: Wie gehen wir damit um, dass die Internet-Generation hier teilweise offenbar ein ganz anderes Rechtsempfinden hat? Dieses Thema beschäftigt gerade mich als Liberalen sehr. Wenn wir das Urheberrecht nicht achten, dann untergraben wir einen der wichtigsten Pfeiler unseres Gesellschaftssystems, unserer Demokratie. Es ist nicht „hip“, Ideen zu klauen, es hat nichts mit Freiheit zu tun, sondern es ist kriminell – und das wird auch nicht dadurch besser, dass der Dieb dabei kein altmodisches Brecheisen benutzt, sondern top-moderne W-lan-Anschlüsse und Mobiltelefone.

Dabei zeigt er sehr gut, was eigentlich zur Zeit genau falsch läuft.

Dörmann und die Zensur

Martin Dörmann ist uns ja schon bekannt. Der SPD-Verhandlungsführer, der die Community, die sich im AK Zensur versammelt hat, hinterrücks an die Union verkauft hat, ist uns durch seine schleimige Art, die Zustimmung der SPD zum Zensurgesetz herunterzuspielen bereits bekannt. Tut er doch so, als hätte die SPD alle Forderungen der Netzcommunity berücksichtigt und brüstet sich als Verfechter der Bürgerrechte im Netz. Aber nun legt er noch einen drauf.

Bundestag billigt Gesetz zur Internetzensur – Piraten rufen zu Demonstrationen auf

Die Piratenpartei ruft zu Demonstrationen gegen das “Zugangserschwerungsgesetz” auf, dass heute vom Bundestag verabschiedet wurde.

Dirk Hillbrecht, Bundesvorsitzender der Piratenpartei, erläutert das vom Gesetz missachtete Demonstrations-Motto “Löschen statt sperren – Stoppt die Internet-Zensur!”: “Wir verlangen wirksame Maßnahmen gegen Kinderpornographie und das heißt: Die Inhalte müssen aus dem Netz verschwinden und nicht hinter Stoppschildern versteckt werden. Außerdem protestieren wir gegen die Einführung einer Zensurinfrastruktur im deutschen Internet. Vielfacher Protest im Vorfeld und die erfolgreichste Petition in der Geschichte der Bundesrepublik haben die Regierung nicht interessiert. Die einzigen Reaktionen von SPD und CDU sind Unverständnis und hämische Kommentare. Es wird Zeit, auf die Straße zu gehen!”

Zusammen mit anderen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen hat die Piratenpartei bereits im Vorfeld scharfen Protest geübt.

Dazu Hillbrecht: “Das Gesetz etabliert eine Zensurinfrastruktur, wie es sie im freiheitlich-demokratischen Deutschland noch nie gegeben hat.n Kinderpornographie lässt sich damit aber in keiner Weise verhindern oder eindämmen, wie es von den Befürwortern behauptet wird. Stattdessen sind die missbrauchten Kinder nur billiges Vehikel, um den Wünschen von Musikindustrie und politischen Hardlinern nach einer umfassenden Internetzensur populistischen Nachdruck zu verleihen. Mit diesem Internetzensurgesetz werden die Grundfesten der Meinungsfreiheit in Deutschland irreparabel geschädigt.”

In Berlin, Hamburg, München, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover und weiteren Städten finden deshalb am Samstag, 20. Juni 2009, um 12:00 Uhr Protestdemonstrationen statt. Genauer Ort sowie das Programm finden sich auf http://www.LoeschenStattSperren.de. Die Piratenpartei ruft alle demokratischen Kräfte auf, sich an diesen Veranstaltungen zu beteiligen. Die letzte parlamentarische Möglichkeit, diesen Wahnsinn zu stoppen, liegt jetzt beim Bundesrat. Je stärker und zahlreicher unsere Demonstrationen sind, desto schwieriger wird es für die Abgeordneten, die Stimme des Volkes zu ignorieren.

Zensurgesetz ist durch

(kopiert aus einer Mailingliste des CCC)

Um 20:13 Uhr wurde das Abstimmungsergebnis wie folgt bekanntgegeben:

Dafür:389
Dagegen:128
Enthaltung:18

Dr. Max Stadler kündigt Verfassungsbeschwerde an.

Ursula von der Leyen war bei der Debatte nicht anwesend.

Signing the E-Petion for Non-Germans

This time I am doing a blog post in English. It’s not my native tongue, but I hope you can bear with it. The reason I am writing this blog entry in English is the current censorship law proposal. You might have heard about the German federal government planing to establish a censorship system for the internet. Superficially speaking, they tell you it is to fight child pornography, but they are already thinking out loud about expanding this instruments. Sites about Ego-Shooters have already been announced to be the next target. File sharing sites will surely follow.

A lot of people stood up against it, by signing a petition to the German Parliament („Deutscher Bundestag“). It was Tuesday I realized, that the right to sign a petition is granted to everyone by our constitution. This means there is no restriction to age, citizenship or residence. So even you people out there in the other countries can sign it, if you want to show, that you do not want a democratic state to employ instruments of censorship. Sadly it’s not that easy, since the e-petition-sytem ist only in German. But if you want to give it a shot, read on. We have some information in English here.

Aktion „Plus5“

So liebe Leute, die Europawahl ist rum, d.h. ihr werdet mich jetzt wieder etwas hier bloggen finden anstatt auf dem Wahlkampfportal. Wie ihr wisst sind es noch ca. 1,5 Monate bis zur Deadline für die Unterschriften zur Bundestagswahl. Ich weiß, dass sie sicher nicht so erfolgreich wird wie die Europawahl (da wir nicht überall antreten können), aber dennoch, sollten wir die Gelegenheit auf jeden Fall nutzen. Damit das auch klappt, blase ich hiermit zur Aktion „Plus5“.

Quo Vadis Netzzensur

Der Sturm der Entrüstung gegen die Zensurpläne reißt nicht ab. Der Erfolg der E-Petition überwältigt mich ehrlich gesagt. Als ich mich eingetragen hab, waren grade mal 43 andere Leute dabei, jetzt sind es fast 13000. Es findet eine regelrechte DDOS-Attacke auf den Server des Petitionausschusses statt, der unter der Last mehrfach in die Knie ging. Schaffen wir innerhalb der ersten drei Wochen 50000 Zeichnungen, dann gibt es eine obligatorische öffentliche Anhörung, zu der auch die Petentin eingeladen wird und sprechen darf. Das wäre doch gelacht wenn wir das nicht hinkriegen, oder?

Opposition im Bundestag spricht mit gespaltener Zunge

Nachdem die Sache schon eine halbe Ewigkeit läuft, meldet sich auch die Opposition im Bundestag endlich mal öffentlich zu Zensursulas Plänen zu Wort. Aber irgendwie weiß ich nicht wie ich Grüne und FDP hier einordnen soll. Das ganze stinkt auch hier nach zahnlosem Wahlkampfgezeter.

Fansubs: Kultur in einer neue Generation

Gerade einen tollen Rant gefunden (via netzpolitik, thx), wie Fansubs von Animes das Kulturverständnis einer neuen Generation darstellen.

Ich bin seit etwa 13 Jahren Anime-Fan, zeitweise mindestens so intensiv wie ich heute Pirat bin. Ich muss sagen ich finde das Beispiel so gut, dass ich es einfach nochmal „platt treten“ muss.

Uhl: Carechild verharmlost Kinderpornographie

Via gulli bin ich auf einen (zugegeben etwas älteren) Beitrag von Hans-Peter Uhl auf abgeordnetenwatch zum Thema Kinderpornos und Netzzensur gestoßen. Darin greift er insbesondere Carechild an, die in einer kleinen aber eindrucksvollen Studie gezeigt haben, wie schnell und problemlos man ohne Zensur der Kinderpornographie, die da gesperrt werden soll, zu Leibe rücken kann. Ich will mir da mal zwei Dinge zu Gemüte führen.

Entwurf von Zensurgesetz weiter verschärft

Ich kann diese Wahlkampfposse nicht mehr sehen. Unser beiden adligen Minister von der Leyen und zu Guttenberg übertrumpfen sich nun gegenseitig mit staatlichem Zensurdruck. Der aktuelle Entwurf des Zensurgesetzes aus dem Bundeswirtschaftsministerium stellt alles was Zensursula bisher den Providern aufgedrückt hat in den Schatten.

Aus Ernst wird Spiel

Die Zensurmaßnahmen von Ursula von der Leyen stoßen glücklicherweise weiterhin auf starke Kritik von allen Seiten. Die Studenten Farao & Thammi haben das ganze auf sarkastische aber auch lustig weiße verarbeitet, indem er eine Seite angelegt hat, auf welcher er die Besucher dazu aufruft zu wetten, welche Inhalte als nächstes zensiert werden. Unangefochten an der Spitze steht dabei – das dürfte niemanden überraschen – die Seite Wikileaks.

Die Union und das Timing

Frau von der Laien hat ihr Ziel erreicht. Der leitkulturellen Volkseele ist genüge getan. Das Opfer ist im Rauch der Ritenschale emporgestiegen und der Zorn der Götter besänftigt, das verängstigte Volk ist zufrieden ob der Leistung der hohen Priesterin, mächtige Freunde in dunklen Ecken freuen sich über neue Optionen für ihr eigenes Treiben.